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19 Kapitel

Rechtlicher Risikohinweis für Podcast-Inhalte

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Paul Faecks: Von Krypto-Trading zu Plasma und Stablecoin-Innovation

Paul Faecks, Gründer von Plasma, entwickelte während seiner Universitätszeit Tradingsysteme und konzentriert sich nun darauf, eine neue Blockchain für Stablecoin Settlement zu schaffen, wobei er die Herausforderungen und Dynamiken des Stablecoin-Marktes kritisch beleuchtet.

  • Paul Faecks ist der Gründer von Plasma, einem Blockchain-Projekt für Stablecoin Settlement.
  • Paul Faecks hat während seiner Universitätszeit eigene Trading-Systeme entwickelt.
  • Paul Faecks gründete zunächst das Krypto-Startup Alloi in Berlin.
  • Mit Plasma entwickelt Paul Faecks eine neue Blockchain, die sich spezifisch auf Stablecoin Settlement fokussiert.
  • Für das Plasma-Projekt konnte Paul Faecks Tether als Partner gewinnen.
  • Die Episode behandelt unter anderem Pauls Einschätzungen zum Wettbewerb in der Stablecoin-Industrie, zu Circle's IPO-Plänen und zu den Unterschieden zwischen Circle und Tether.
1:08

Von Poker zu Krypto: Paul Faecks' Werdegang und DeFi-Erfahrungen

Paul Faecks' Karriereweg führte von Poker über Fintech-Erfahrungen bei Alloi zu seiner Gründung von Plasma, wobei seine Reise durch intensive On-Chain-Aktivitäten und DeFi-Themen geprägt war.

  • Paul Faecks begann seine Karriere als professioneller Pokerspieler.
  • Über das Pokerspielen kam Paul in die Kryptowelt.
  • Paul war sehr aktiv im DeFi-Bereich und erreichte einen hohen DeFi Score.
  • Er hat sowohl Gewinne als auch Verluste im Krypto-Trading erlebt.
  • Paul gründete das Unternehmen Alloi, das IMS-Software für große regulierte Asset Manager entwickelt.
  • Mit Alloi arbeitete er mit der Deutschen Börse und Franklin Templeton zusammen.
  • Aktuell ist Paul Gründer des Unternehmens Plasma.
3:40

Plasma: Eine spezialisierte Blockchain für Stablecoin-Zahlungen mit Tether

Plasma ist eine spezialisierte Blockchain-Lösung, die sich auf Stablecoin-Zahlungen mit Tether konzentriert und spezifische USDT-Features auf Chainebene entwickeln möchte.

  • Plasma ist eine Blockchain, die speziell auf Stablecoin-Zahlungsflüsse ausgerichtet ist.
  • Plasma wurde in enger Zusammenarbeit mit Tether entwickelt und teilweise gemeinsam gegründet.
  • Die Blockchain fokussiert sich darauf, USDT-spezifische Features auf Chain-Ebene zu implementieren.
4:38

Die Verbindung zwischen Poker und Krypto-Trading: Ähnliche Denkweisen

Die Verbindung zwischen Poker und Krypto-Trading basiert auf ähnlichen Charakterzügen und Denkweisen, wobei Poker-Enthusiasten aufgrund ihrer Fähigkeit, Systeme und Anreizstrukturen schnell zu verstehen, besonders erfolgreich in der Krypto-Welt sind.

  • Es gibt viele Überschneidungen zwischen Poker- und Krypto-Trading, da ähnliche Denkweisen und Charakterzüge gefragt sind.
  • In den frühen DeFi-Tagen war es ein Vorteil, Systeme und Incentive-Strukturen schneller zu verstehen als andere.
  • Viele Krypto-Investoren kommen ursprünglich aus dem Poker-Bereich.
  • Eine große Pokerplattform in den USA fror Kundengelder ein, was viele Spieler die Vorteile von Bitcoin und Self-Custody erkennen ließ.
  • In Deutschland gibt es eine Einzahlungsbeschränkung von 1.000 Euro pro Monat auf Pokerseiten, unabhängig vom Vermögen.
  • Aufgrund der deutschen Regulierung sind viele Pokerspieler nach Österreich oder Schleswig-Holstein umgezogen.
5:33

Die Herausforderungen im aktuellen Stablecoin-Markt

Der Stablecoin-Markt hat sich in den letzten Jahren von einem Nischenprodukt zu einem zentralen Blockchain-Anwendungsfall entwickelt, wobei Ethereum und Tron mit 80-85 Prozent aller Stablecoins dominieren und Herausforderungen wie Transaktionskosten, Skalierbarkeit und Infrastruktur-Optimierung im Fokus stehen.

  • Aktuell sind 80-85% aller Stablecoins auf Ethereum und Tron konzentriert, wobei andere Chains wie Solana, Avalanche und TON eine untergeordnete Rolle spielen.
  • Der Anteil von Stablecoin-bezogenen Transaktionen an allen Blockchain-Transaktionen ist von 1-2% in 2019 auf über 50% heute gestiegen.
  • Auf Tron befinden sich derzeit 86 Milliarden USDT, die weitgehend unter der Kontrolle von Justin Sun stehen.
  • Ein ERC20-Standard Stablecoin Transfer auf Tron kostet aktuell 3-4 Dollar.
  • Plasma bietet gaslose USDT-Transfers über ein separates Validator-Set an.
  • Plasma arbeitet an semi-konfidentiellen Transaktionen, um die finanzielle Privatsphäre der Nutzer zu schützen.
  • Die Plasma Virtual Machine ist ein Superset der Ethereum Virtual Machine (EVM) und damit in allen Ethereum-kompatiblen Wallets wie MetaMask nutzbar.
  • Plasma kooperiert mit großen Mainnet-Protokollen und DeFi-Infrastruktur-Anbietern.
  • Plasma plant kostenlose On- und Off-Ramps in Zusammenarbeit mit einem der größten Anbieter in diesem Bereich.
7:37

Tether-Partnerschaft und Entwicklung von Plasma

Die Partnerschaft zwischen Plasma und Tether markiert einen strategischen Schritt in der Blockchain-Entwicklung, wobei Tether die erste Finanzierungsrunde leitete und Plasma mit seinem Expertenwissen unterstützte.

  • Tether war führender Investor in der ersten Finanzierungsrunde von Plasma.
  • Das Plasma-Team arbeitet eng mit Paolo, dem CTO von Tether, zusammen.
  • Das Plasma-Team besteht aktuell aus 20 Mitarbeitern.
  • Plasma wurde von Paul Faecks gemeinsam mit Christian Angermeyer gegründet.
  • Die ursprüngliche Idee für Plasma entstand aus Gesprächen zwischen Paul Faecks und Paolo von Tether über die Zukunft von Stablecoin-Settlement.
  • Beide teilen die Ansicht, dass die Zukunft des Stablecoin-Settlements nicht von Ethereum Mainnet dominiert sein wird.
19:14

Bitcoin-Integration und technische Architektur von Plasma

Plasma entwickelt eine eigene Blockchain-Architektur mit Bitcoin-Integration, die einen neuartigen Consensus-Mechanismus (Fast Hotstuff BFT) nutzt und Stablecoins über verschiedene Chains hinweg optimieren möchte.

  • Plasma nutzt einen eigenen Consensus namens Plasma-BFT, der auf Fast Hotstuff basiert, ähnlich wie bei Monad und Hyperliquid EVM.
  • Plasma integriert Bitcoin durch permissioniertes Bridging und verankert den Plasma-State auf der Bitcoin-Blockchain.
  • Die Plasma-Validatoren betreiben Bitcoin-Nodes, wodurch der Plasma-State aus der Bitcoin L1 rekonstruiert werden kann.
  • Bitcoin L2s werden als nicht realisierbar eingeschätzt, da Bitcoin keine Covenants unterstützt und nicht mit dem existierenden Bitcoin L1 Core-Code kompatibel ist.
  • Plasma positioniert sich ähnlich wie Polygon zu Ethereum - technisch als eigene L1, aber mit Sidechain-Eigenschaften.
  • Die Architektur von Plasma kombiniert erstmals Tether-Integration, schnelles Settlement und Bitcoin-Komponenten in einer Blockchain.
  • Bitcoin wird als Asset zum Halten und nicht als Zahlungsmittel gesehen, weshalb Stablecoins für Zahlungen bevorzugt werden.
21:46

Die drei Hauptkategorien des Stablecoin-Flows

Stablecoins lassen sich in drei Hauptkategorien einordnen: Krypto-Native Transaktionen, professioneller Market-Making-Handel zwischen Exchanges und Endverbraucher-Nutzung, wobei der Fokus aktuell auf Märkten mit instabilen Währungssystemen wie Südamerika und Asien liegt.

  • Stablecoin-Flows lassen sich in drei Hauptkategorien einteilen: Krypto-Native Nutzer, professioneller Trading-Flow und Endkonsumenten.
  • DRW Cumberland gehört zu den größten USDT Mint und Redeem Nutzern mit über 1 Milliarde Dollar wöchentlichem Volumen.
  • Stablecoins werden besonders stark in Ländern mit instabilen Währungen oder schwachen Bankensystemen genutzt, wie in El Salvador, Südamerika, Asien und der Türkei.
  • In El Salvador können Stablecoins wie USDT bereits in kleinen Kiosks für Zahlungen verwendet werden.
  • Der Export von USD-denominiertem Banking über Stablecoins stellt aktuell den Hauptanwendungsfall dar.
  • Die Markterschließung erfolgt schrittweise - zunächst über Krypto-Native und B2B-Geschäft, dann über lokale Wallet- und Payment-Infrastruktur.
  • Die Integration in lokale Zahlungssysteme wird als langfristiger Prozess über mehrere Jahre gesehen.
28:22

Graduelle Adoption von Layer-2 und Plasma's Wachstumsstrategie

Die Layer-2-Lösungen wie Arbitrum und Base gewinnen zunehmend an Bedeutung und verdrängen das Ethereum Mainnet, wobei Plasma eine Wachstumsstrategie verfolgt, die auf schnelle Entwicklung, Liquidität und Ökosystem-Aufbau abzielt.

  • Vor etwa zweieinhalb Jahren, als Arbitrum live ging, hatten Nutzer noch fast 100% ihrer Ethereum-Assets auf dem Mainnet.
  • Im Laufe der Zeit verlagerten sich die Assets zunehmend auf Layer-2-Lösungen, sodass heute mehr Assets auf L2s als auf dem Mainnet liegen.
  • Die Verlagerung auf L2s erfolgte schrittweise durch Bridge-Transaktionen und die zunehmende Verfügbarkeit beliebter DeFi-Apps auf diesen Plattformen.
  • Plasma plant einen Launch mit ausgewählten Partnern und strebt an, zunächst Tether auf ihrer Plattform zu etablieren.
  • Das Ziel von Plasma ist es, innerhalb von zwei Jahren 60-70% der Stablecoin-Aktivitäten auf ihre Chain zu verlagern.
  • Neben der technischen Infrastruktur fokussiert sich Plasma auf den schnellen Aufbau eines Ökosystems auf ihrer Chain.
32:59

Ökosystem-Entwicklung und strategische Partnerschaften von Plasma

Plasma verfolgt eine selektive Partnerstrategie mit ausgewählten Schlüsselpartnern wie Daylight und USDA, um ein fokussiertes und qualitativ hochwertiges Blockchain-Ökosystem aufzubauen, anstatt auf Quantität zu setzen.

  • Plasma verfolgt einen selektiven Ansatz bei der Ökosystem-Entwicklung, statt eine möglichst große Anzahl von Projekten anzustreben.
  • Plasma arbeitet mit großen Plattformen sowie 2-3 exklusiven Partnern zusammen.
  • Eine Partnerschaft besteht mit Daylight.
  • Eine weitere Partnerschaft besteht mit USDA, die Lending gegen Stablecoins und Computation anbieten.
  • Plasma fokussiert sich auf wenige, aber strategisch wichtige Partnerschaften mit großen Playern statt auf viele kleine Projekte.
  • Basis-Infrastruktur wie Infura, TheGraph und Uniswap werden als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingungen für den Erfolg gesehen.
34:29

Analyse des Stablecoin-Marktes: Tether vs Circle vs Ethena

Der Stablecoin-Markt wird von Tether mit über 60 Prozent Marktanteil dominiert, während gleichzeitig eine zunehmende Fragmentierung mit wöchentlich etwa 37 neuen Stablecoins zu beobachten ist, wobei Unterschiede zwischen Anbietern wie USDC, USDT und anderen hinsichtlich Ausrichtung, Nutzung und Regulierung bestehen.

  • Tether dominiert den Stablecoin-Markt mit über 60% Marktanteil.
  • DAI von Maker erreicht nur etwa 15% der Größe von Circle, der Nummer 2 im Markt.
  • Es existieren mittlerweile rund 100 verschiedene Stablecoins am Markt.
  • USDC und USDT werden als fundamental unterschiedliche Produkte eingestuft - USDC als tokenisierter Dollar für US/EU-Märkte, USDT als Export-Dollar.
  • Große institutionelle Player wie Fidelity und Franklin Templeton entwickeln aktuell eigene Stablecoins.
  • Die neuen institutionellen Stablecoins werden als direkte Konkurrenz zu USDC, nicht zu USDT eingeschätzt.
  • Der US-Kongress arbeitet an zwei verschiedenen Regulierungen (House Stablecoin Bill und Genesis Act) speziell für Payment-Stablecoins.
36:30

PayPal's gescheiterter Stablecoin und Circle's Geschäftsmodell

Die Episode analysiert die Geschäftsmodelle von Stablecoins, insbesondere USDC und USDT, wobei der Fokus auf den Herausforderungen von Circle und den Vorteilen von Tether liegt, mit besonderer Betonung auf globalen Zahlungsmöglichkeiten und Bankzugang in verschiedenen Märkten.

  • PayPals Stablecoin PYUSD ist gescheitert, da das Projekt trotz starker Incentivierung nach einem kurzen Spike wieder zurückging.
  • Circle zahlt mehr als die Hälfte seiner Einnahmen an Coinbase, da Coinbase die Distribution kontrolliert.
  • Tether macht das Dreifache an Profit pro Jahr verglichen mit Circles geplantem IPO-Wert von 4,5-5 Milliarden Dollar.
  • USDC ist stark auf Exchanges wie Coinbase und Binance konzentriert, wobei die Nutzer meist guten Zugang zum US-Banking-System haben.
  • Circle muss großzügige Revenue Shares zahlen und gibt Treasury Yields an USDC-Halter weiter, was unprofitabel für das Unternehmen ist.
  • USDT wird von etwa 400 Millionen Menschen genutzt, was vergleichbar mit PayPals Nutzerzahl ist.
  • USDT zahlt keine Revenue Shares an Nutzer, da die Nutzer bereits mit dem reinen Zugang zu US-Dollar zufrieden sind.
  • USDT ist das Haupt-Collateral-Asset auf allen relevanten Krypto-Exchanges wie Bybit, Binance, OKX, Huobi und Gate.io.
42:52

Tethers Entwicklung und regulatorische Fortschritte

Tether durchläuft bedeutende regulatorische und strukturelle Veränderungen, wobei Transparenz, Geschäftsmodell und institutionelle Akzeptanz zentrale Themen sind und die Entwicklung von Stablecoins als komplexer Wachstumsprozess mit zunehmender Professionalisierung charakterisiert werden kann.

  • Tether befindet sich aktuell in einem großen organisatorischen Wachstumsprozess und verbessert seine regulatorische Position.
  • Howard Lutnick, der aktuelle Chairman und CEO von Cantor Fitzgerald, bestätigt öffentlich, dass seine Bank einen Großteil der Tether-Assets hält.
  • Circle gibt einen signifikanten Teil ihrer Stablecoin-Einnahmen durch Revenue-Sharing an Partner wie Coinbase weiter.
  • Nur etwa 10-15 Milliarden der USDC-Supply tragen tatsächlich zur Profitabilität von Circle bei.
  • Der nicht auf Exchanges liegende On-Chain-Teil der USDC-Nutzer wird als besonders wechselbereit eingeschätzt, was Circles Position zusätzlich schwächt.
48:10

Plasma's Entwicklungsstand und Launch-Pläne

Plasma entwickelt sich dynamisch mit 20 Mitarbeitern und konzentriert sich in diesem Jahr auf Fortschritte Richtung Testnet, wobei der Fokus auf technischen Aspekten und einer herausragenden Nutzererfahrung liegt.

  • Plasma plant die Veröffentlichung des Testnets noch im laufenden Monat.
  • Das Projekt durchläuft aktuell verschiedene Audit-Prozesse.
  • Plasma strebt die Mainnet-Einführung noch vor dem Sommer an.
  • Das Unternehmen hat bereits zwei größere Finanzierungsrunden abgeschlossen.
  • Plasma beschäftigt derzeit ein Team von 20 Mitarbeitern.
  • Paul Faecks, der Gründer von Plasma, ist nicht direkt an der Code-Entwicklung beteiligt.
52:38

Christian Angermeiers Rolle als Co-Founder von Plasma

Christian Angermeier ist ein prominenter deutscher Tech-Investor und Krypto-Experte, der als Co-Founder von Plasma eine Schlüsselrolle im Gründerteam spielt und bereits enge Verbindungen in der Krypto-Branche vorweisen kann.

  • Christian Angermeier arbeitet seit vielen Jahren eng mit den Tether-Verantwortlichen zusammen und ist mit ihnen befreundet.
  • Angermeier hat bereits mehrere große Projekte mit Tether realisiert.
  • Als Co-Founder ist Christian Angermeier sehr involviert in Plasma und unterstützt das Projekt an vielen Stellen.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Paul Faecks und Christian Angermeier bei Plasma entwickelte sich schrittweise.
  • Die finale Konstellation als Team und das Produkt entstanden in einem evolutionären Prozess, nicht als fertige erste Idee.
54:30

Ausblick auf Blockchain-Adoption und Krypto-Entwicklung

Die Blockchain-Technologie zeigt trotz anfänglicher Skepsis zunehmende Entwicklungspotenziale, insbesondere im Finanzsektor, wobei Stablecoins und institutionelle Investoren als Treiber für Innovationen und Adoption gesehen werden.

  • Stablecoins verzeichneten 2024 ein höheres Transaktionsvolumen als Visa und machen auf wichtigen Remittance-Routen bereits über 10% des USD-denominierten Flows aus.
  • Als die zwei klaren Product-Market-Fit Produkte im Krypto-Bereich werden Stablecoins und Bitcoin identifiziert.
  • Große institutionelle Player wie BlackRock, Fidelity und JPMorgan sind mittlerweile aktiv in der Entwicklung von Krypto Use Cases.
  • Der Hauptnutzen der Blockchain-Technologie wird in der effizienten Werteübertragung von A nach B gesehen.
  • Lending wird als unterschätzter Use Case genannt, da Nutzer ohne Intermediäre wie Banken Bitcoin als Kollateral für Stablecoins nutzen können.
  • Das parallele Finanzsystem auf der Blockchain wird als bereits gut ausgebaut beschrieben, wenn auch mit bestehenden Problemen und Komplexitäten.
  • Bei Deep-Tech-Anwendungen und anderen nicht-finanziellen Use Cases wird eine abwartende Haltung eingenommen - diese könnten in Zukunft funktionieren, sind aber aktuell weniger greifbar als die finanziellen Anwendungen.
56:06

Plasma's Standortwahl: Von Berlin nach London

Aufgrund regulatorischer Herausforderungen in Deutschland und Europa verlegte Plasma seinen Standort nach London, wo mittlerweile ein Großteil des Teams ansässig ist und Paul Faecks ebenfalls einen Umzug plant.

  • Deutschland und Europa werden als nicht besonders krypto-freundliche Standorte für Unternehmen eingeschätzt.
  • Plasma hat sich für London als Unternehmensstandort entschieden.
  • Das Unternehmen Plasma hat ein Büro in London eingerichtet.
  • Ein Großteil des Plasma-Teams ist in London ansässig.
  • Der Gründer Paul Faecks plant ebenfalls nach London umzuziehen.
1:03:46

Trading-Erfahrungen: DeFi-Summer und Marktineffizienzen

Das Kapitel behandelt Trading-Erfahrungen im DeFi-Sommer und beschreibt Marktineffizienzen, insbesondere in dezentralen Finanzprojekten, wobei verschiedene Handelsstrategien, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen mit unerwarteten Verlusten und Gewinnen reflektiert werden.

  • Während des DeFi Summers wurden viele algorithmische Stablecoin-Projekte getradet, die sich als nicht funktionsfähig erwiesen.
  • Bei einer spezifischen Yield Farm gab es einen Pool 2 in SNX, der nach 8 Stunden enden sollte, aber bereits nach 3-4 Stunden geschlossen wurde, wodurch alle Investoren ihr Geld verloren.
  • In der frühen Krypto-Phase brauchten News extrem lange, um sich in den Preisen widerzuspiegeln, was zu großen Preisunterschieden zwischen DEXes und zentralisierten Handelsplätzen führte.
  • Das Projekt ETHENA basiert auf der Strategie, deltaneutrale Perpetual Futures zu shorten und dabei vom Funding zu profitieren.
  • Die Futures Basis lag zeitweise bei 35-40 Prozent, wodurch man durch Long Spot und Short Futures garantierte 40 Prozent Jahresrendite erzielen konnte.
  • Der Markt wird zunehmend kompetitiver, wodurch solche Ineffizienzen seltener werden.
1:04:16

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