ACNM

12 Kapitel

Risikohinweis und rechtliche Informationen zum Podcast

Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der die Zuhörer darauf aufmerksam macht, dass die Inhalte lediglich zur allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen, wobei mögliche Interessenkonflikte durch Positionen der Hosts offengelegt werden.

  • Der Podcast enthält einen expliziten Risikohinweis, dass alle Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen.
  • Alle geteilten Informationen werden ohne Gewähr bereitgestellt.
  • Es wird klargestellt, dass keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen für Finanzinstrumente oder Kryptowährungen gegeben werden.
  • Die Podcast-Hosts und Gäste können selbst Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen halten.
  • Es wird betont, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und Hörer eigenverantwortlich Entscheidungen treffen müssen.
0:00

Persönliches Update: Julius beim FinTech Triple Event in Berlin

Das FinTech Triple Event in Berlin bot eine Plattform für eine intensive Diskussion über Kryptowährungen, insbesondere die Frage, ob Krypto eine eigenständige Anlageklasse oder reine Spekulation ist, wobei Bitcoin bereits als bedeutendes globales Asset mit Marktkapitalisierung hervorgehoben wurde.

  • Julius Nagel nahm am FinTech Triple Event von Payment und Banking in Berlin teil.
  • Auf der Bühne führte Julius Nagel ein 30-minütiges Gespräch mit Alex Bechtel über die Frage, ob Krypto eine eigene Anlageklasse oder reine Spekulation ist.
  • Alex Bechtel präsentierte eine Statistik, nach der Bitcoin aktuell das zwölftgrößte Asset der Welt nach Marktkapitalisierung ist.
  • Auf einem separaten Panel zum Thema Stablecoins diskutierten Patrick Hansen von Circle, eine Vertreterin von JP Morgan und ein Vertreter der Bundesbank.
  • Der Bundesbank-Vertreter positionierte sich dabei deutlich kritisch gegenüber Blockchain und Stablecoins und stellte deren Mehrwert grundsätzlich in Frage.
0:54

Florian Adomeit: Karriere-Update und Gründung im M&A-Bereich

Florian Adomeit hat OpenAI verlassen, um mit zwei Co-Gründerinnen im M&A-Markt, speziell im Tech- und Softwarebereich, ein Startup zu gründen, welches derzeit im Stealth-Modus operiert.

  • Florian Adomeit hat OpenAI verlassen, um ein eigenes Unternehmen zu gründen.
  • Das neue Startup von Florian Adomeit wird im M&A-Markt mit Fokus auf Tech und Software tätig sein.
  • Adomeit gründet das Unternehmen zusammen mit zwei Co-Gründerinnen.
  • Das Startup befindet sich aktuell noch in der 'Stealth'-Phase.
  • Adomeit war für den 'Finfluencer des Jahres'-Award nominiert, hat diesen jedoch nicht gewonnen.
  • Die Nominierung stand vermutlich im Zusammenhang mit seiner Arbeit für 'Ohne Aktien wird schwer' und einem in diesem Jahr veröffentlichten Buch.
  • Trotz der Unternehmensgründung wird Adomeit weiterhin als Co-Host beim Podcast 'Alles Coin, Nichts Muss' aktiv bleiben.
5:16

Sling Money: Erfahrungen mit dem PayPal der Kryptowelt

Sling Money ist eine innovative Kryptoplattform, die Transaktionen durch einfache visuelle Identifikation und Invite-Codes revolutioniert, mit dem Ziel, Zahlungsvorgänge weltweit nutzerfreundlich und nahezu gebührenfrei zu gestalten.

  • Sling Money positioniert sich als PayPal der Kryptowelt mit Echtzeit-Transaktionen weltweit und einfachem Off- und Onramping.
  • Nutzer können bei Sling Money ohne komplizierte Wallet-Adressen Transaktionen durchführen, indem sie Profilbilder mit blauen Haken sehen.
  • Jeder Sling Money Nutzer erhält drei Invite-Codes, die er an andere Personen weitergeben kann.
  • Bei Sling Money können interne Transaktionen ab 1 Cent durchgeführt werden, für externe Payment-Links liegt das Minimum bei 5 Cent.
  • Das Geschäftsmodell von Sling Money ist noch unklar, da bisher keine merklichen Gebühren erhoben werden.
8:51

Binance: 4,3 Milliarden Dollar Strafe und CEO-Rücktritt

Binance wurde von US-Behörden mit einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Dollar belegt und CEO Changpeng Zhao tritt für mindestens drei Jahre zurück, nachdem schwerwiegende Vorwürfe wie Geldwäsche und Verstöße gegen Kundenaufnahme-Vorschriften aufgedeckt wurden.

  • Binance muss eine Strafe von 4,3 Milliarden US-Dollar für Geldwäsche und illegales Onboarding von US-Kunden zahlen.
  • CEO Changpeng Zhao (CZ) muss seinen Posten räumen und darf 3 Jahre nicht im operativen Geschäft tätig sein, bleibt aber Majority Shareholder.
  • Ein unabhängiger Gutachter wird die operativen Geschäfte von Binance für die nächsten 5 Jahre überwachen.
  • Binance hat sich bereits aus mehreren europäischen Märkten zurückgezogen bzw. Lizenzanträge zurückgenommen.
  • Die Strafzahlung von 4,3 Milliarden Dollar ist eine der größten, die je in einem Geldwäsche-Fall verhängt wurde.
  • Die US-Behörden fanden keine Hinweise darauf, dass Binance wie FTX mit Kundengeldern spekuliert hat.
  • Binance hat einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, um die Strafzahlung zu leisten.
  • CZ persönlich muss 50 Millionen Dollar Strafe zahlen und ihm droht möglicherweise eine 18-monatige Haftstrafe.
12:50

OpenAI Drama: Sam Altman Entlassung und Comeback binnen Tagen

Die Entlassung und Wiedereinstellung von Sam Altman bei OpenAI innerhalb weniger Tage sorgte für massive Unruhen, bei denen 770 Mitarbeiter seinen Rückruf forderten und das Unternehmen letztendlich seine Strategie und Führungsstruktur grundlegend überdenken musste.

  • Sam Altman, CEO der For-Profit-Organisation von OpenAI, wurde am Freitagnachmittag (US-Zeit) überraschend entlassen.
  • Microsoft-CEO Satya Nadella wurde über die Entlassung nicht vorab informiert.
  • OpenAI begründete die Entlassung vage damit, dass Altman in seiner Kommunikation nicht immer ehrlich gewesen sei.
  • Microsoft bot Sam Altman daraufhin eine neue Position an.
  • Von den 770 OpenAI-Mitarbeitern unterschrieben etwa 700 einen Brief, in dem sie mit Kündigung drohten, falls Altman nicht zurückkehrt und das Board zurücktritt.
  • Sam Altman kehrte nach nur wenigen Tagen zu OpenAI zurück, verbunden mit einer angekündigten Überarbeitung des Boards.
  • Die Situation wird mit Steve Jobs' Rauswurf und Rückkehr bei Apple verglichen, nur dass sich die Ereignisse bei OpenAI innerhalb von 3-4 Tagen abspielten.
30:56

Blockchain und KI: Potenzielle Synergien nach OpenAI-Drama

Die Diskussion fokussiert auf potenzielle Synergien zwischen Blockchain und künstlicher Intelligenz, insbesondere im Kontext des OpenAI-Dramas, wobei der Kerngedanke die Dezentralisierung von KI-Technologien und die Reduzierung zentralisierter Machtstrukturen ist.

  • Das OpenAI-Drama hat die Zentralisierung von KI-Technologie und die damit verbundenen Risiken in den Fokus gerückt.
  • Blockchain und KI-Token gehören in den letzten Monaten zu den am besten performenden Assets im Krypto-Bereich.
  • BitTensor entwickelt ein dezentrales Protokoll, das Modell-Bereitsteller, Modell-Ausführende und Output-Validierer zusammenbringt.
  • Render und Akash Network arbeiten an der Dezentralisierung von GPU-Computing und Modell-Zugang.
  • Das OpenAI-Board konnte trotz einer 13-Milliarden-Dollar-Investition von Microsoft eigenständig über die Entlassung von Sam Altman entscheiden.
  • 700 OpenAI-Mitarbeiter protestierten gegen die Entlassung von Sam Altman.
  • Die Blockchain könnte helfen, den Zugang zu KI-Modellen zu dezentralisieren und die Validierung von Modell-Outputs vertrauenslos zu gestalten.
33:12

Pyth Network: Oracle-Protokoll und erfolgreicher Token-Airdrop

Pyth Network ist ein innovativer Oracle-Anbieter im Blockchain-Markt, der mit einer neuartigen Daten-Feed-Architektur erfolgreich einen Token-Airdrop durchgeführt hat und damit etablierte Oracle-Protokolle herausfordert.

  • Pyth ist ein neues Oracle-Protokoll, das als Alternative zu Chainlink auftritt.
  • Pyth verwendet eine andere Architektur als Chainlink für die Bereitstellung von Oracle Data Feeds.
  • Der Pyth Token wurde diese Woche per Airdrop verteilt.
  • Pyth erreichte nach dem Token-Launch eine Marktkapitalisierung von 800 Millionen.
  • Pyth gewinnt zunehmend Marktanteile und Projekte, die zuvor mit Chainlink zusammengearbeitet haben.
  • Der Airdrop wurde an Nutzer verteilt, die auf bestimmten unterstützten Blockchains aktiv waren.
40:11

Blur und BLAST: Kontroverse um Layer-2 und Ponzi-Vorwürfe

Die Diskussion konzentriert sich auf Blur und BLAST, zwei Krypto-Projekte mit kontroversen Airdrop- und Layer-2-Strategien, die von Kritikern als Ponzi-Systeme bezeichnet werden und durch Token-Incentives, Farming-Mechanismen und fragwürdige Liquiditätsanreize charakterisiert sind.

  • Der NFT-Marktplatz Blur hat Mitte der Woche seinen Season 2 Airdrop ausgeschüttet, wobei viele Nutzer ihre Farming-Strategien und Gewinne auf Twitter teilten.
  • Der Blur-Token-Preis ist entgegen aller Erwartungen diese Woche um etwa 100 Prozent gestiegen.
  • Blur kündigte mit BLAST eine neue Layer-2-Lösung an, die native Yields durch Staking von ETH (via Lido) und Stablecoins verspricht.
  • Innerhalb weniger Tage wurden etwa 350 Millionen Dollar an Assets in den BLAST Smart Contract eingezahlt.
  • BLAST wird aktuell von einer 3-von-5 Multisig Wallet kontrolliert und ist noch keine aktive Layer-2, der Launch ist für Februar geplant.
  • Das BLAST-Projekt nutzt ein Punktesystem mit Referral Codes, bei dem Nutzer ihre Assets für etwa 4 Monate locken müssen.
  • Blur-Token aus dem Season 2 Airdrop werden automatisch im BLAST Smart Contract geparkt, um für Season 3 zu qualifizieren.
  • Die eingezahlten ETH werden zu 100 Prozent bei Lido gestaked.
43:02

Layer-2 Blockchains: Analyse der Sicherheitsrisiken

Layer-2-Blockchains weisen derzeit signifikante Sicherheitsrisiken und Einschränkungen in der Dezentralisierung auf, insbesondere durch zentralisierte Komponenten wie Sequencer und begrenzte State Validation, wobei die Analyse zeigt, dass trotz vielversprechender Visionen noch erhebliche technische Herausforderungen bestehen.

  • Die Webseite L2Beat bietet eine detaillierte Risikoanalyse von Layer-2 Blockchains anhand von 5 Kategorien.
  • Optimism und Base haben noch keine State Validation auf Ethereum implementiert, obwohl Optimism als Optimistic Roll-Up bezeichnet wird.
  • Die Smart Contracts von Layer-2 Blockchains wie Optimism und Base können durch Multisigs upgegradet werden, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.
  • Der Sequencer, der die Transaktionen auf Layer-2 Blockchains ordnet, wird zentral von den jeweiligen Organisationen betrieben und ist nicht dezentralisiert.
  • BLAST wird aufgrund seiner Eigenschaften nicht im L2Beat Dashboard gelistet.
  • Layer-2 Blockchains sind aktuell noch weit von ihrer angestrebten Dezentralisierung entfernt, haben aber im Gegensatz zu BLAST bereits implementierte Bridges zu Ethereum.
58:14

IOTA Deep Dive: Technologie, Entwicklung und Kritikpunkte

IOTA ist eine alternative Distributed Ledger Technologie für das Internet of Things, die seit 2015 entwickelt wird, aber trotz ambitionierter Unternehmenszusammenarbeiten und technischer Innovationen bisher keine signifikante Marktdurchdringung oder praktische Anwendung erreichen konnte.

  • IOTA wurde 2015 von einem vierköpfigen Team gegründet und sammelte 500.000 Euro in Form von Bitcoin ein.
  • IOTA erreichte im Dezember 2017 ein Allzeithoch von über 5 Dollar und war zeitweise in den Top 10 der Kryptowährungen.
  • IOTA basiert nicht auf einer Blockchain, sondern auf einem Directed Acyclic Graph (DAG) namens Tangle.
  • Das IOTA-Netzwerk wurde bis vor kurzem von einem zentralen Koordinator der IOTA Foundation gesteuert.
  • Mit dem kürzlich erfolgten IOTA 2.0 Update wurde ein Delegated Staking System eingeführt, bei dem Validatoren statt IOTA-Token einen Hilfstoken namens Mana erhalten.
  • IOTA ist seit 2017 Partnerschaften mit Unternehmen wie Bosch und Jaguar Landrover eingegangen, jedoch gibt es keine Informationen über aktuelle produktive Anwendungen.
  • Der IOTA-Token hat seit 2017 über 99% seines Wertes gegenüber Ethereum verloren, seit 2018 über 96% und seit 2019 über 95%.
1:03:25

Vorschau auf kommende Podcast-Themen und Adventsspecial

Der Podcast gibt einen Ausblick auf kommende Episoden, kündigt ein Adventsspecial an und ruft die Zuhörer auf, den Podcast zu bewerten, zu teilen und auf Social-Media-Kanälen zu folgen.

  • In der nächsten Folge wird ein Projekt besprochen, zu dem ein Hinweis in Brian Armstrongs Twitter-Bio zu finden ist.
  • Für die Adventszeit wurde ein Special mit Gewinnmöglichkeiten für Krypto-Interessierte angekündigt.
  • Der Podcast bittet die Zuhörer aktiv um neue 5-Sterne-Bewertungen auf Apple und Spotify.
  • Der offizielle Social Media Handle des Podcasts lautet '@allescoin_pod'.
  • Der Podcast wird von Podstars bei OMR produziert.
1:27:15

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