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Risikohinweis und rechtliche Informationen zum Podcast

Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der die Zuhörer darauf aufmerksam macht, dass die Inhalte nur zur allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen.

  • Der Podcast enthält ausschließlich allgemeine Informationen ohne Gewähr.
  • Die präsentierten Inhalte stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen dar.
  • Die Podcast-Hosts und Gäste können Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen halten.
  • Es handelt sich bei den Inhalten explizit nicht um Anlageberatung.
  • Die Hörer treffen ihre Investitionsentscheidungen eigenverantwortlich.
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Ripple Token steigt nach positivem Gerichtsentscheid stark an

Nach einem Gerichtsurteil, das Ripple nicht als Wertpapier einstuft, erlebt der XRP-Token einen signifikanten Kursanstieg von 60 Prozent, was potenziell weitreichende rechtliche Implikationen für Kryptowährungen in den USA haben könnte.

  • Ripple wurde von der SEC verklagt, weil der Token XRP angeblich als illegales Wertpapier eingestuft wurde.
  • Ripple war 2017 zeitweise der zweitgrößte Coin nach Bitcoin und übertraf kurzzeitig Ethereum.
  • Am Tag der Aufnahme (Donnerstag) stieg der XRP-Token innerhalb einer Minute um 60% aufgrund einer positiven Gerichtsentscheidung.
  • Das Gericht entschied, dass der Ripple-Token nicht als Wertpapier eingestuft wird.
  • Der Ripple-Fall gilt als Präzedenzfall im US-amerikanischen Case Law und könnte richtungsweisend für weitere SEC-Klagen gegen Krypto-Unternehmen sein.
  • Der positive Gerichtsentscheid für Ripple führte zu einem Kursanstieg der gesamten Krypto-Branche.
2:25

Arkham Intelligence: Snitching-as-a-Service für Krypto-Wallet-Analyse

Arkham Intelligence bietet eine Plattform zur Analyse und Identifizierung von Krypto-Wallets durch "Snitching-as-a-Service", die es Nutzern ermöglicht, anonyme Wallets zu labeln und potenzielle Entitäten hinter diesen Transaktionen zu recherchieren.

  • Arkham Intelligence ist eine Plattform zur Aggregation und Analyse von Onchain-Daten, die ein Feature zum Labeln von Wallets anbietet.
  • Arkham führt einen neuen Service ein, bei dem Nutzer Kopfgelder (Bounties) aussetzen können, um die Identität hinter bestimmten Wallets aufzudecken - ein Konzept, das als 'Snitching-as-a-Service' bezeichnet wird.
  • Der bekannte Krypto-Ermittler ZachXBT, der zuvor kostenlos Wallet-Analysen durchführte, erhielt nach einer Klage und der damit verbundenen Deanonymisierung innerhalb einer Woche etwa 10 Millionen Dollar an Spenden von der Community.
  • Arkham Intelligence hat kürzlich einen Token-Sale auf der Binance Launchpad-Plattform durchgeführt.
  • Das Unternehmen geriet in ein PR-Desaster durch Kritik an den Privacy-Implikationen ihres Services sowie durch ein Datenleak von E-Mail-Adressen.
10:09

Ethereum Q2 2023: Analyse der Netzwerk-Kennzahlen und Earnings

Der Podcast analysiert die Ethereum-Earnings im zweiten Quartal 2023, wobei Kennzahlen wie Transaktionsvolumen, Validatorenzahlungen und Tokenemissionen untersucht werden, mit einem Fokus auf die Veränderungen nach dem Wechsel zu Proof of Stake und der Einführung von EIP-1559.

  • Die Ethereum-Transaktionskosten setzen sich aus der Basefee und dem Tip zusammen, wobei die Basefee etwa das Fünffache des Tips beträgt.
  • Im zweiten Quartal 2023 wurden 71.669 ETH als Tips an Validatoren ausgezahlt.
  • Die Anzahl der neu geschaffenen ETH-Token ist seit dem Merge um etwa 90% gesunken - von 1,4 Millionen ETH pro Quartal auf etwa 154.000 ETH.
  • Die durchschnittliche Anzahl der Daily Active Users auf Ethereum ist von 390.000 im Q1 2022 auf 340.000 im Q2 2023 gesunken.
  • Das Total Value Locked (TVL) auf Ethereum ist um 40% zurückgegangen.
  • Im Q2 2023 verzeichnete Ethereum ein negatives Token-Wachstum von -0,8%, was den deflationären Charakter des Assets bestätigt.
  • Die Basefee wird verbrannt und reduziert damit den Token-Supply, während der Tip direkt an die Validatoren geht.
21:04

Diskussion mit Payment & Banking über digitalen Euro und Blockchain

Der Podcast diskutiert die Entwicklung des digitalen Euros als europäisches Souveränitätsprojekt, wobei die Teilnehmer kritisch die Notwendigkeit, Implementierung und potenzielle Mehrwerte einer Zentralbankwährung hinterfragen, die wenig Innovatives bietet und nicht wirklich auf Blockchain-Technologie basiert.

  • Das Projekt des digitalen Euros wurde durch Facebooks Libra/Diem-Projekt als Weckruf für die Zentralbanken ausgelöst.
  • Der digitale Euro soll bis 2027/2028 eingeführt werden, falls das Projekt genehmigt wird.
  • Der digitale Euro ist nicht dezentral oder blockchain-basiert, sondern ähnlich programmierbar wie ein klassischer Dauerauftrag.
  • Der digitale Euro soll primär für Retail-Kunden gedacht sein und als digitales Pendant zum Bargeld fungieren.
  • Circle hat bei der US-Notenbank FED die Erlaubnis für ein eigenes Zentralbankkonto beantragt.
  • Das Projekt Mariana testet aktuell, wie digitale Zentralbankwährungen über Blockchain und Automated Market Makers (AMM) miteinander kommunizieren können.
  • Brasilien plant laut einer aktuellen Meldung einen CBDC (Central Bank Digital Currency) auf Ethereum zu launchen.
  • Der digitale Euro soll als Instrument für europäische Souveränität dienen, nachdem Mastercard und Visa in Russland ihre Dienste eingestellt hatten.
  • BlackRock steht als Backing hinter dem Circle Stablecoin mit einem Moneymarket Fund.
  • Die neue MiCAR-Regulierung wird 30 Prozent Cashreserven für Stablecoins vorschreiben.
43:21

SAP integriert Stablecoin-Zahlungen mit Circle für Unternehmenskunden

SAP entwickelt in Zusammenarbeit mit Circle eine Zahlungsplattform für Stablecoins, die Unternehmenstransaktionen durch Instant Settlement und Programmierbarkeit effizienter gestalten soll, wobei der Fokus auf der Optimierung von Lieferantenfinanzierung und Zahlungsverkehr liegt.

  • SAP entwickelt in Kooperation mit Circle eine Plattform für Stablecoin-Zahlungen (USDC und Euro) mit Instant Settlement.
  • SAP hat den Marktführer im Supply Chain Finance, die Plattform Taulia, aufgekauft.
  • SAP integriert die Stablecoin-Zahlungen in bestehende ERP-Systeme, Treasury-Cockpits und Supply Chain Finance.
  • SAP setzt für die Implementierung auf die öffentliche Ethereum Blockchain statt auf private Blockchains.
  • Die SAP-Lösung ermöglicht programmierbare Zahlungen und automatisierte Prozesse von Lieferantenfinanzierung bis zur Zahlungsabwicklung.
  • Markus Ament, der Gründer von Taulia und ehemaliges SAP-Urgestein, entwickelt mit seiner neuen Firma CentrifugeDAO eine blockchain-basierte Alternative zu Taulia.
  • SAP hat durch Treasury-Cockpit, Taulia und Ariba bereits eine starke Position bei Treasurern von Großkonzernen.
1:14:54

Diskussion über Blockchain-Adoption im Retail-Bereich und NFTs

Die Diskussion konzentriert sich auf die Blockchain-Adoption im Retail-Bereich, wobei die Teilnehmer zu dem Schluss kommen, dass Blockchain-Technologien zwar vielversprechend sind, aber derzeit noch keine signifikante Bedeutung als Zahlungslösung haben und ihre Hauptanwendung eher im Wholesale-Bereich und bei NFTs liegen wird.

  • Die Blockchain-Technologie wird als Backend-Technologie gesehen, die für Endnutzer idealerweise unsichtbar sein sollte.
  • NFTs werden als möglicher Einstiegspunkt für Massenadoption im Retail-Bereich genannt, insbesondere im Gaming- und Collectibles-Bereich.
  • Panini hatte einen Fall, bei dem Mitarbeiter Glitzersticker aus Sammelkarten-Päckchen entwendeten, was die Notwendigkeit von Blockchain-basierter Transparenz aufzeigt.
  • Die aktuelle NFT-Infrastruktur wird als zu komplex für Massenadoption eingestuft, da Wallets und komplizierte Geldtransfers erforderlich sind.
  • Die Tokenisierung von physischer Kunst wird kritisch gesehen, während digitale Kunst als sinnvollerer Anwendungsfall für NFTs betrachtet wird.
  • Es wird prognostiziert, dass in 5 Jahren deutlich mehr Blockchain-Anwendungen im Alltag präsent sein werden, auch wenn die Technologie im Hintergrund bleiben wird.
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