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7 Kapitel

Risikohinweis und Podcast-Einleitung

Der Podcast beginnt mit einem Risikohinweis, dass die Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen, wobei die Hosts möglicherweise eigene Positionen in besprochenen Finanzinstrumenten halten.

  • Der Podcast beginnt mit einem standardmäßigen Risikohinweis, der darauf hinweist, dass die Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und ohne Gewähr sind.
  • Die Inhalte stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen dar.
  • Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Podcast-Hosts oder Gäste unter Umständen Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen haben.
  • Der Disclaimer betont, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und die Hörer selbst entscheiden müssen, was sie machen.
  • Es handelt sich um Folge 229 von 'Alles Coin, Nichts Muss' mit Julius als Host.
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Marktüberblick: Bitcoin Short-Squeeze und 2,5 Milliarden Dollar Liquidationen

Nach einer langen Konsolidierungsphase kam es zu einem massiven Bitcoin-Short-Squeeze mit knapp 2,5 Milliarden Dollar Liquidationen, der Bitcoin bis auf 70.000 Dollar trieb und den Gesamtkryptomarkt mitnahm, wobei die strukturelle Marktentwicklung nun stark bullisch wirkt und die Frage bleibt, ob es sich um einen echten Breakout oder eine vorübergehende Liquidations-Bewegung handelt.

  • Am Mittwoch wurden 2,5 Milliarden Dollar an Shorts liquidiert, was einen der größten Short-Squeezes überhaupt darstellte.
  • Bitcoin stieg fast bis auf 70.000 Dollar und zog den Gesamtmarkt mit nach oben.
  • Der Markt brach nach einer sehr langen Consolidation-Phase in einer engen Range nach oben aus.
  • Positive Nachrichten von der SEC und ein White House Krypto Dinner mit Trump-Rede verstärkten den Aufwärtstrend.
  • Die Frage steht im Raum, ob es sich um einen echten Breakout oder einen Fakeout handelt, wobei die Tendenz zu einem Breakout geht.
  • Bei den 7-Tage-Gewinnern der Top 300 Coins führt EtherFi die Liste an, gefolgt von Chainlink mit 20 Prozent Plus.
  • Ethereum legte 18 Prozent in der letzten Woche zu und der ETH/Bitcoin-Ratio zeigt nach Jahren des Rückgangs wieder eine interessante Entwicklung.
  • Trump Coin stieg um 18 Prozent, während bei den Verlierern Stable mit 15 Prozent im Minus steht.
  • Chainlink war bereits in den letzten Wochen relativ stark, obwohl keine konkreten News dazu bekannt waren.
  • Der letzte vergleichbare Momentum-Move im Kryptomarkt war im November 2024 nach der Trump-Wahl zu beobachten.
0:41

Hyperliquid: Trump-Rede treibt Perps-Token nach oben

Trumps Erwähnung von Hyperliquid in einer White-House-Rede führte zu einem Kurssprung von 60 auf 72 Dollar, wobei die CFTC signalisierte, an einer einheitlichen Lizenzierung für alle Perps-Anbieter zu arbeiten. Trotz fehlender fundamentaler Verbesserungen wird die Positionierung durch erwartete strukturelle Käufer wie Stan Druckenmiller und die Coinbase-Integration gestützt.

  • Trump erwähnte in einer Rede im Weißen Haus das Wort Hyperliquid, woraufhin der Token innerhalb von Sekunden von 60 auf 72 Dollar anstieg.
  • Der CFTC-Chairman stand neben Trump und konnte sich das Grinsen kaum verkneifen, als Trump sagte, dass die CFTC daran arbeitet, Hyperliquid in die USA zu holen.
  • Hyperliquid scheiterte im Frühjahr daran, über die 72-74 Dollar Range hinauszukommen und verkaufte dort immer wieder ab.
  • Coinbase soll laut einer News-Meldung ihr internationales Perps-Geschäft über Hyperliquid weiterleiten.
  • Stan Druckenmiller kaufte über sein Family Office eine Position in Hyperliquid ETF oder die Treasury Company dahinter für etwa 20 Millionen Dollar.
  • Die Treasury Company hinter Hyperliquid machte gestern etwa 30 Prozent Kursgewinn.
  • Ein Investor hat eine durchschnittliche Kostenbasis von 25 Dollar bei Hyperliquid, nachdem er seinen Airdrop verkauft und später wieder eingestiegen war.
8:50

EtherFi: Vom Restaking-Protokoll zur Krypto-Kreditkarte

EtherFi hat sich vom Restaking-Protokoll zur On-Chain-Kryptobank entwickelt und positioniert sich mit einer Kreditkarte, die es Nutzern ermöglicht, Assets wie Bitcoin direkt zu hinterlegen und dagegen Darlehen aufzunehmen, wobei strukturelle Buybacks und attraktive Benefits wie Reisediscounts die Nachfrage nach dem Token antreiben.

  • EtherFi führte einen groß angekündigten Call durch, bei dem ein großes Produktupdate vorgestellt und News zu Token Alignment sowie Buybacks bekannt gegeben wurden.
  • Das Unternehmen vollzog einen Pivot vom ursprünglichen Restaking-Protokoll zu einem Krypto-Kreditkarten-Business, bei dem Nutzer Karten einfach mit Stablecoins oder anderen Assets aufladen können.
  • Der EtherFi-Token stieg von 35 Cent auf 50 Cent, was einem Move von fast 50 Prozent entspricht, nachdem er zuvor das ganze Jahr über als klarer Underperformer galt.
  • Das neue Produkt EtherFi Cash positioniert sich als moderne On-Chain-Bank, in der Nutzer alle Assets einzahlen, über AAVE-Integration Loans dagegen aufnehmen und automatisch über die Karte bezahlen können.
  • EtherFi gibt nun 4 oder 5 verschiedene Kartenstufen heraus, die massive Discounts auf Software und Reisen bieten, wobei für die höchsten Tiers EtherFi-Token gehalten und gestakt werden müssen.
  • Das Unternehmen implementierte strukturelle Buybacks als Teil der Umsätze, nachdem zuvor nur manuell und unregelmäßig Token zurückgekauft wurden.
  • Die Nutzerbasis besteht hauptsächlich aus kryptonativen Usern, wobei unklar bleibt, wann Mainstream-Adoption außerhalb der Krypto-Community erreicht wird.
  • Nach dem Call erschienen koordiniert etwa 20 Tweets von Nutzern, die EtherFi als besten Token bewarben, was auf gezieltes Marketing hindeutet.
22:23

Debasement Trade: US-Finanzministerium kauft langfristige Staatsanleihen zurück

Das US-Finanzministerium kauft langfristige Staatsanleihen zurück und gibt verstärkt kurzfristige Anleihen aus, um die Zinsen zu kontrollieren – eine Maßnahme, die faktisch einer indirekten Gelddruckpolitik gleichkommt und Investoren in knappe Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold treibt, um sich gegen die daraus resultierende Währungsentwertung zu schützen.

  • Das US-Finanzministerium hat vorgestern angekündigt, die Menge der langfristigen Staatsanleihen, die sie vom Markt zurückkaufen, zu verdoppeln, um die steigenden Zinsen zu beeinflussen.
  • Finanzminister Scott Bessent hatte diese Praxis der Monetarisierung durch Rückkauf langfristiger Anleihen früher stark kritisiert, macht jetzt aber genau das Gleiche.
  • Die Strategie wird bereits als Yield Curve Control bezeichnet, eine Methode, die Japan lange Zeit angewandt hat, um Zinsen für Staatsanleihen aktiv in einem bestimmten Korridor zu halten.
  • Gold ist nach der Ankündigung total ausgebrochen und Bitcoin ebenfalls stark gestiegen, was auf den wiederkehrenden Debasement Trade hindeutet.
  • Der fundamentale Grund für Bitcoins Preisbewegung liegt möglicherweise weniger in Trumps Reden, sondern in dieser makroökonomischen Entwicklung der aktiven Zinsbeeinflussung durch das Finanzministerium.
  • Staaten haben zu viele Schulden aufgenommen und können diese nie zurückzahlen, weshalb steigende Zinsen auf Staatsanleihen die Staatsverschuldung durch die Zinslast nur noch weiter zunehmen lassen.
  • Die einzige Möglichkeit, diesem Problem zu entgehen, ist die aktive Beeinflussung der Zinsen und die Ausgabe nur noch kurzfristiger Staatsanleihen statt langfristiger, um die Preisfindung am Markt zu umgehen.
  • Diese Eingriffe sind mittel- bis langfristig inflationär und schwächen den Wert des Dollars, weshalb Investoren Ausweichmöglichkeiten in 'harte Währungen' wie Gold oder Bitcoin suchen.
32:52

Ansem vs. DexScreener: On-Chain-Index Z500 als Meme-Coin-Leaderboard

Der Krypto-Influencer Ansem hat mit dem "On-Chain Index Z500" ein Leaderboard-System geschaffen, auf dem Projektgründer durch den Kauf und das Verbrennen von Ansem-Tokens eine Position erkaufen können, um ihre Meme Coins zu bewerben und gleichzeitig Kaufdruck auf den Ansem-Token auszuüben – ein Mechanismus, der Ansem-Holdern durch Wertsteigerung und Airdrops Renditen verspricht.

  • Ansem, ein großer Krypto-Influencer mit über 1 Million Followern, hat den ersten On-Chain-Index namens Z500 als Leaderboard-System gestartet.
  • Der Ansem-Token erreichte eine Market Cap von fast 1 Milliarde Dollar und bewegt sich aktuell bei 200-300 Millionen Dollar Market Cap.
  • Das Z500-System funktioniert als automatisiertes Matchmaking zwischen Projekten, die Aufmerksamkeit wollen, und Ansem-Token-Holdern, die Airdrops erhalten.
  • Projekte können sich eine Position im Leaderboard kaufen, indem sie Ansem-Tokens kaufen und anschließend verbrennen, wodurch Kaufdruck auf den Token entsteht.
  • Die Einstiegshürde für das Leaderboard liegt bei mindestens 100.000 Dollar, um Ernsthaftigkeit zu signalisieren und Rug-Pulls zu verhindern.
  • Das System ähnelt dem Kaito-Produkt, bei dem Token für Aufmerksamkeit getauscht werden, und dem Virtuals-Modell mit Airdrops an Token-Holder.
  • Die hohe Einstiegshürde soll verhindern, dass Meme-Coin-Developer ihre Tokens nach dem Launch dumpen, da sie viel Geld für die Listung investiert haben.
  • Ansem-Token-Holder erhalten automatisch Airdrops von allen Projekten, die sich im Z500-Index listen lassen, ohne ihre eigenen Tokens verkaufen zu müssen.
  • Das Konzept birgt das Risiko der Aufmerksamkeitsfragmentierung und das Problem, dass Meme-Coins durch Utility-Funktionen an Fundamentals gemessen werden müssen.
38:13

Krypto-Erbe: Wie regelt ihr eure Coins wenn euch der Bus überfährt?

Das Kapitel behandelt die Herausforderung der Vererbung von Kryptowährungen und erörtert praktische Lösungsansätze wie die Hinterlegung von Zugangsinformationen bei Notaren, die Nutzung von Passwortmanagern und die regelmäßige Überprüfung des eigenen Vermögensbestands, um sicherzustellen, dass Angehörige im Todesfall Zugriff auf die Assets erhalten können.

  • Die Community-Frage behandelt das Problem der Krypto-Vererbung bei Self-Custody-Lösungen, da bei privaten Keys niemand anderes Zugriff gewähren kann wie bei Bankkonten oder Depots.
  • Die meisten Community-Mitglieder haben eine Form von Anleitung geschrieben oder ihre Familie gebrieft, wo welche Informationen und Zugänge zu finden sind.
  • Das Hauptproblem besteht darin, die Informationen aktuell zu halten, da sich Wallet-Verteilungen und Investments über die Zeit ändern können.
  • Ein Trade-off entsteht zwischen verständlicher Dokumentation für Erben und Sicherheit vor unbefugtem Zugriff bei Einbruch oder Diebstahl.
  • Als Lösung wird ein Passwortmanager vorgeschlagen, in dem alle Wallets ordentlich abgelegt sind, mit Emergency Kit bei einer Vertrauensperson oder beim Notar.
  • Die Komplexität steigt erheblich, wenn jemand auf 10 verschiedenen Chains mit 5 verschiedenen Wallets aktiv ist und auf unterschiedlichen Perp Dexes handelt.
  • Als beste Praxis wird empfohlen, regelmäßig Private Key Rotation durchzuführen und alle Assets von A nach B zu senden, um den Überblick zu behalten.
  • Das Krypto-Erbe-Problem wird als weiteres Gegenargument gegen Self-Custody genannt, weshalb Bitcoin-Investoren sich eher für Depot-Lösungen entscheiden könnten.
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