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8 Kapitel

Risikohinweis und Podcast-Einleitung

Der Podcast beginnt mit einem Risikohinweis, dass die Inhalte nur der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen, während die Hosts möglicherweise eigene Positionen in besprochenen Finanzinstrumenten halten. Trotz Marktbewegungen in der Vorwoche endeten die Märkte letztendlich auf ihrem Ausgangsniveau.

  • Der Podcast beginnt mit einem standardmäßigen Risikohinweis, der klarstellt, dass die Inhalte nur der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung darstellen.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Hosts möglicherweise Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen haben.
  • Dies ist Folge 226 von Alles Coin, Nichts Muss.
  • Leopold Aschenbrenner hat diese Woche seinen Fonds 'hochgejagt', was jedoch nicht mit Krypto zu tun hat und daher nicht weiter behandelt wird.
  • Als Hauptthemen der Episode werden Sammelkarten und die Marktentwicklung der letzten Woche angekündigt.
  • Die Märkte sind nach verschiedenen Bewegungen ungefähr wieder auf dem Niveau angelangt, wo sie zu Wochenbeginn standen.
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Marktüberblick: Bitcoin unter 64.000 Dollar und Ethereum-Performance

Bitcoin notiert knapp unter 64.000 Dollar und kämpft mit der 65.000-Dollar-Marke, während die Bitcoin Dominance steigt und sich Ethereum unterschiedlich entwickelt, was Verschiebungen der Marktanteile zwischen führenden Kryptowährungen widerspiegelt. Parallel dazu beeinflussen die bevorstehende FOMC-Sitzung, der Clarity Act und extreme Volatilität im Halbleiter- und Kryptomarkt die aktuelle Marktdynamik.

  • Bitcoin steht zum Aufnahmezeitpunkt knapp unter 64.000 US-Dollar und hat Schwierigkeiten, über 65.000 Dollar zu kommen, während der Monatsschluss ansteht.
  • Das BTC-ETH Trading Pair wird als wichtiger Indikator beobachtet, da ein Ausbruch von Ethereum gegen Bitcoin oft bedeutet, dass mehr Geld in Altcoins fließt.
  • Bitcoin ist in vielen Portfolios stark übergewichtet, sowohl durch bewusste Allokation als auch durch die bessere Performance, was ein umgekehrtes Setup zu Anfang 2023 darstellt.
  • MicroStrategy hält 542.000 ETH zu Anschaffungskosten von 1.905.000.000 US-Dollar (etwa 3.465 Dollar pro ETH) und sitzt auf einem unrealisierten Verlust von 8 bis 9 Milliarden Dollar.
  • Die FOMC-Sitzung diese Woche brachte keine Zinserhöhung, aber drei Mitglieder stimmten bereits gegen Jerome Powell, was seine Position für kommende Entscheidungen schwächen könnte.
  • Der Clarity Act soll laut Coinbase nächste Woche am 3. oder 4. Januar zur Abstimmung kommen, Polymarket sieht die Wahrscheinlichkeit unter 40 Prozent.
  • Nach dem 7. Januar beginnt die Sommerpause des Kongresses, was die Verabschiedung des Clarity Acts deutlich erschweren würde.
  • Bei den Wochenverlierern steht Worldcoin mit minus 20 Prozent ganz oben und eröffnet trotzdem einen Flagship Store am Münchner Marienplatz.
  • Worldcoin hat die Token-Inflation um 40-50 Prozent reduziert und eine strategische Investmentrunde über etwa 40 Millionen Dollar abgeschlossen.
1:11

Collector Crypt: Sammelkarten-Tokenisierung mit 70-80 Millionen Dollar Umsatz

Collector Crypt tokenisiert den Sammelkartenmarkt und generiert dabei 70-80 Millionen Dollar Umsatz pro Jahr, wobei das Projekt durch die Digitalisierung physischer Karten erhebliche Reibung aus dem bisherigen Verkaufsprozess entfernt und bei einer Marktkapitalisierung von etwa 40-60 Millionen Dollar als potenziell unterbewertet gegenüber dem massiven Geschäftspotenzial des globalen Sammelkartenmarkts erscheint.

  • Collector Crypt adressiert den Sammelkartenmarkt für Pokémon, One Piece und andere Trading Cards, der bisher über physische Prozesse wie eBay-Verkäufe, DHL-Versand zum Rating und Rückversand läuft.
  • Das Unternehmen hat Gacha Machines entwickelt, bei denen der Erwartungswert für Nutzer leicht über dem Einsatz von 10 Dollar liegt, im Gegensatz zu Casino-Slot-Machines mit negativem Erwartungswert.
  • Durch Tokenisierung können Nutzer Sammelkarten direkt in ihrer digitalen Sammlung sehen und sofort an das Protokoll zurückverkaufen, was erhebliche Reibungsverluste eliminiert.
  • Collector Crypt wird 2024 einen Umsatz von 70 bis 80 Millionen Dollar erzielen bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von etwa 40-60 Millionen Dollar.
  • Der Token durchlief mehrere Zyklen: Initial Launch im August/September 2023, Hype auf fast 25 Cent, dann 90 Prozent Rückgang, organisches Wachstum 2024 und zuletzt wieder 50-60 Prozent Verlust.
  • Auf Sammlermessen erwähnt das Team bewusst nicht Blockchain oder Krypto-Aspekte, da potenzielle Kunden durch Scammer abgeschreckt sind und sich auf das Produkt fokussiert wird.
  • Hasbro erzielt allein mit Magic: The Gathering 500 Millionen US-Dollar Umsatz pro Quartal, was die Größe des adressierbaren Marktes verdeutlicht.
  • Kritikpunkte zu Collector Crypt umfassen angeblich künstliches Handelsvolumen, fehlende Token-Value-Accrual und starke Unlocks von frühen Investoren und dem Team.
  • Das Nachahmer-Projekt Rip Cars hat eine halbe Million Dollar geraised, um das Collector Crypt-Modell auf Hot Wheels-Sammelautos zu übertragen, wobei über die Hälfte des Hot Wheels-Handelsvolumens aktuell über eBay läuft.
15:17

Uniswap V4 Hooks: Programmierbare Liquidity Pools und neue Anwendungen

Uniswap V4 Hooks ermöglichen programmierbare Liquidity Pools mit zusätzlicher Smart-Contract-Logik, die neue Anwendungsmodelle wie NFT-Gacha-Mechanismen ermöglichen und derzeit zu starkem Wachstum und Spekulationen um das Protokoll führen. Die Technologie erlaubt es, Zugangsvoraussetzungen, variable Gebühren und innovative Token-Verteilungsmechanismen direkt in Pools zu integrieren, was zahlreiche experimentelle Projekte anzieht und Uniswap eine Renaissance nach schwacher Performance beschert.

  • Uniswap profitiert aktuell stark von hohem Handelsvolumen auf der Robinhood Chain, da andere Protokolle wie Aerodrome es verschlafen haben, dort zu launchen.
  • Uniswap V4 Hooks ermöglichen es, zusätzliche Smart Contract-Logik in Liquidity Pools zu programmieren und diese modularer zu gestalten.
  • Mit V4 Hooks können dynamische Trading Fees implementiert werden, die sich in Abhängigkeit von der Token-Volatilität berechnen.
  • Hooks erlauben auch die Implementierung von Zugriffsbeschränkungen, sodass nur Nutzer mit bestimmten Kriterien auf einen Liquidity Pool zugreifen können.
  • Das Projekt Fake World Assets nutzt V4 Hooks für Gacha Machine-Mechaniken mit NFTs, bei denen Nutzer ETH einsetzen und zufällige NFTs ziehen können.
  • Bei Fake World Assets können Nutzer wählen, ob sie das gezogene NFT behalten oder stattdessen FWA Tokens erhalten möchten.
  • FWA Tokens sind ausschließlich durch die Nutzung des Produkts erhältlich, da es keinen regulären Handel gibt, sondern nur einen OTC-Markt.
  • In den letzten ein bis zwei Wochen wird extrem viel mit V4 Hooks experimentiert, wobei 5-10 Projekte verschiedene neuartige Modelle entwickeln.
  • Auf Twitter wird bereits spekuliert, dass der 'V4 Summer' beginnt, ähnlich dem DeFi Summer.
  • Uniswap erlebt nach einer schwächeren Phase im letzten Jahr nun einen zweiten Frühling durch diese technologischen Entwicklungen.
30:55

Hyperliquid Financials: Umsätze, Multiples und Nasdaq-Vergleich

Hyperliquid notiert aktuell bei etwa 54 Dollar nach einem Rückgang von über 70 Dollar, wobei die Plattform trotz stagnierenden Umsätzen (stabilisiert zwischen 180-250 Millionen Trading Fees pro Quartal) durch die Diversifizierung in HAP-3-Märkte (Gold, Öl, Aktien) zunehmend unabhängig vom Kryptocycle wird und mit einem adjustierten Bewertungsmultiple von 26 günstiger als die Nasdaq (27) bewertet ist.

  • Hyperliquid verzeichnete im Q3 2024 mit über 300 Millionen Dollar Trading Fees den Umsatz-Peak, der danach auf 250 Millionen im Q4 und 180 Millionen im Q1 2025 sowie 75 Millionen im Q2 fiel.
  • Das Handelsvolumen erreichte im Q3 fast eine Trillion Dollar (996 Billion), ist aber aktuell auf 650 Milliarden im Q2 gesunken, wobei ein Drittel davon bereits auf HAP 3 Märkte (tokenisierte Aktien, Gold, Öl) entfällt.
  • Die USDC-Deposits auf der Plattform steigen trotz rückläufiger Umsätze kontinuierlich an, während die durchschnittlichen täglichen aktiven Trader von 40.000 auf 53.000 (plus 20 Prozent) gewachsen sind.
  • Ab August fließen 90 Prozent der Zinserträge aus USDC-Einlagen (aktuell knapp 4 Prozent) durch einen Deal mit Coinbase und Circle an das Hyperliquid-Protokoll.
  • Bei einer adjustierten Market Cap von 26 Milliarden Dollar liegt das Price-Earnings-Ratio aktuell bei 26,5, historisch schwankte es zwischen 10 (Januar-Bottom) und über 40 (Juni-Peak) mit einem Durchschnitt um 20.
  • Im Vergleich zu traditionellen Börsen liegt Hyperliquid mit dem 26er Multiple unter Coinbase (60er Multiple) und Robinhood (38er Multiple), aber gleichauf mit der Nasdaq (27er Multiple).
  • Das Protokoll kauft aktuell 90 Prozent der Umsätze für Token-Buybacks zurück, dennoch entsteht durch Staking-Rewards eine jährliche Inflation von etwa 1 Prozent bis 2031.
  • Hyperliquid hält etwa 70 Prozent Marktanteil bei On-Chain-Perpetuals und hat sich durch HAP 3 Märkte unabhängiger vom Krypto-Zyklus gemacht, wobei regulatorische Unsicherheiten in den USA bestehen bleiben.
35:33

USDC-Zinsen aus Deutschland: Coinbase Integration und Alternativen

Coinbase hat Morpho integriert, um USDC-Lending anzubieten, doch für deutsche Nutzer ist dieses Angebot nicht verfügbar – möglicherweise aus regulatorischen Gründen. Alternativ können Stablecoin-Inhaber durch verschiedene On-Chain-Vault-Strategien 5–10 Prozent Rendite erzielen, wobei Anbieter wie Blok aus Frankreich bereits in Deutschland tätig sind und deutsche Konten mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro anbieten.

  • Ein Discord-Nutzer suchte vergeblich nach der USDC-Yield-Funktion in der Coinbase App, die über eine Morpho-Integration 6 Prozent Zinsen anbieten sollte.
  • Die Coinbase USDC-Yield-Integration ist für deutsche und europäische Nutzer aktuell nicht verfügbar, vermutlich aus regulatorischen Gründen.
  • On-chain Alternativen wie Aave, Morpho Vaults oder Pendle PTs bieten bereits 5-10 Prozent Zinsen für Stablecoin-Deposits ohne extreme Risiken.
  • Für Euro-Stablecoins entstehen zunehmend mehr Vault-Strategien, die voraussichtlich etwas niedrigere aber stabilere Zinsen bieten werden.
  • Blok aus Frankreich bietet als Neo-Bank in Deutschland ein klassisches Interface für Krypto-Yields mit deutscher Einlagenversicherung bis 100.000 Euro.
  • Das Unternehmen packt Kundengelder in on-chain Vaults und bietet dabei 6-7 Prozent Zinsen mit traditioneller Bankabsicherung.
  • Die Nachhaltigkeit der hohen Krypto-Zinsen hängt davon ab, wie viel echte USDC-Zinsen versus Token-Incentives ausgezahlt werden.
  • Das Risikoprofil von on-chain Yields unterscheidet sich grundlegend von traditionellen Tagesgeldkonten, wie das Terra Luna-Beispiel mit 18 Prozent Zinsen vor vier Jahren zeigte.
57:51

Jurassic Fi: Tokenisierte Dinosaurier-Skelette als Real World Assets

Jurassic Fi tokenisiert Dinosaurier-Skelette als Real World Assets auf der Blockchain und funktioniert wie eine Gacha-Maschine für wohlhabende Sammler, ähnlich wie diskutierte Konzepte für Wein- oder Whisky-NFTs mit Mystery-Box-Mechaniken, bei denen Käufer für einen festen Preis zufällig unterschiedlich wertvolle Gegenstände erhalten.

  • Jurassic Fi ist ein Projekt, das über Metadow gelauncht wurde und Dinosaurier-Skelette als Real World Assets tokenisiert und auf der Blockchain anbietet.
  • Das Projekt richtet sich an einen Markt, in dem Superreiche traditionell komplette Dinosaurier-Skelette für 100 Millionen Dollar oder mehr kaufen und in ihren Häusern oder auf ihren Anwesen aufstellen lassen.
  • Durch die Tokenisierung können Anleger Anteile an diesen Dinosaurier-Skeletten erwerben, anstatt die kompletten Skelette kaufen zu müssen.
  • Die tokenisierten Anteile werden als Token ausgegeben, während die physischen Skelette professionell gepflegt und erhalten werden müssen, um ihren Wert zu behalten.
  • Das Konzept wird als 'Gacha Maschine der Superreichen' bezeichnet und ermöglicht es der 'permanenten Unterschicht', an diesem Markt teilzuhaben.
  • Die Diskussion führt zu weiteren Überlegungen über Mystery-Box-Konzepte in anderen Sammelmärkten wie Wein und Whisky, wo ähnliche tokenisierte Gacha-Mechanismen denkbar wären.
1:02:50

Podcast-Abschluss: Bewertungsaufruf und Social Media Hinweise

Das Kapitel behandelt den Abschluss der Podcast-Folge mit einem Bewertungsaufruf für Apple und Spotify sowie Hinweisen auf Social-Media-Kanäle (Discord, LinkedIn, Twitter, Instagram, TikTok unter "alles_coin_unterstrich_pott"), wobei die Hosts die Hörer um positive Bewertungen, Feedback und Weiterempfehlungen bitten.

  • Florian Adomeit hat nächste Woche Geburtstag und bittet die Hörer als Geburtstagsgeschenk um positive Bewertungen des Podcasts.
  • Der Podcast hat aktuell 120 Fünf-Sterne-Bewertungen und das Ziel ist es, bis zu Florians Geburtstag 130 Bewertungen zu erreichen.
  • Hörer können den Podcast auf Apple Podcasts, Spotify oder anderen Plattformen ihrer Wahl bewerten.
  • Themenwünsche, Kritik, Fragen und Feedback können über den Discord-Server eingereicht werden, dessen Link in den Shownotes zu finden ist.
  • Der Podcast ist auf verschiedenen Social Media Plattformen unter dem Namen 'alles_coin_unterstrich_pott' auf Twitter, sowie auf LinkedIn, Instagram und TikTok zu finden.
  • Der Podcast wird von 'Podcasts bei OMR' produziert.
1:07:30

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