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14 Kapitel

Risikohinweis und Podcast-Einleitung

Der Podcast beginnt mit einem Risikohinweis, dass die Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen, wobei die Moderatoren möglicherweise eigene Positionen in besprochenen Finanzinstrumenten halten. Folge 225 markiert ein Jubiläum nach über 4 Jahren Podcast-Arbeit, das die Moderatoren ohne Langeweile oder Ungeduld erreicht haben.

  • Die Episode trägt den Titel '#225 Clarity-Act-Countdown, BlackRock rettet Bitcoin und Helium stürzt 85 %' und ist die 225. Folge von Alles Coin, Nichts Muss.
  • Es wird ein standardmäßiger Risikohinweis vorgetragen, der darauf hinweist, dass die Podcast-Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung darstellen.
  • Die Podcast-Hosts können Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen haben.
  • Der Podcast läuft bereits über 4 Jahre und hat mit Folge 225 ein weiteres Jubiläum erreicht.
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Marktüberblick: Bitcoin bei 65.000 Dollar und geopolitische Einflüsse

Bitcoin notiert bei etwa 65.000 Dollar und wird derzeit hauptsächlich durch geopolitische Faktoren wie die Lage im Iran sowie den Clarity Act beeinflusst, während technische Widerstände bei rund 68.000 Dollar und eine erwartete Fed-Sitzung in einer Woche die weitere Marktentwicklung prägen. Die Marktbewegungen bleiben moderat innerhalb einer Range zwischen 60.000 und 80.000 Dollar, wobei Anleger weiterhin zwischen Euphorie bei Kursanstiegen und Panikverkäufen bei Rückgängen schwanken.

  • Bitcoin steht aktuell leicht über 65.000 US-Dollar, verglichen mit 63.000-64.000 US-Dollar in der Vorwoche.
  • Geopolitische Spannungen im Iran und deren Einfluss auf den Ölpreis werden als wichtige Einflussfaktoren auf Inflationsängste und Zinsthemen identifiziert.
  • Die Fed hat sich von der Forward Guidance verabschiedet, was zu mehr Volatilität rund um FOMC Meetings führen könnte, wobei nächste Woche ein Meeting ansteht.
  • MicroStrategy hat weitere 250 Millionen Dollar in ihre Cash-Reserve aufgenommen, ohne neue Bitcoins zu kaufen.
  • MicroStrategy hat in ihrem jüngsten Earnings Call neue KPIs und Metriken vorgeschlagen, da die bisherigen Bewertungsmethoden für ihre Bitcoin-Strategy angeblich nicht ausreichen.
  • Bitcoin bewegt sich seit Anfang Februar in einer Range zwischen 60.000 und 80.000 US-Dollar, wobei ein Ausbruch über 80.000 im Mai nicht gehalten werden konnte.
  • Ende Juni/Anfang Juli testete Bitcoin das Range-Low bei 57.000-59.000 US-Dollar, wo starke Nachfrage zu beobachten war.
  • Die Short-Term Holder Cost Base liegt bei 68.000 US-Dollar und stellt eine wichtige Widerstandszone dar.
  • ETFs zeigten diese Woche wieder positive Zuflüsse.
1:08

Gewinner der Woche: Vana (VANA) erholt sich um 17 Prozent

Vana (VANA) erholte sich diese Woche um 17 Prozent, getrieben durch drastisch erhöhte Token-Buybacks und starkes Wachstum im Private-Inference-Geschäft, doch bleibt die fundamentale Bewertung des Tokens schwierig, da unklar ist, wie sich das Produktwachstum tatsächlich in Tokenvalue übersetzt und ob Buybacks allein zur Kursstabilität ausreichen.

  • VANA (Vana) erholte sich in der betrachteten Woche um knapp 17 Prozent auf etwa 12 Dollar.
  • Der Token war im Juni noch bei über 20 Dollar und gilt daher trotz der Erholung als stark abverkauft.
  • Vana hat ihre Token-Rückkäufe (Buybacks) von VANA drastisch erhöht - die Menge hat sich fast verdreifacht.
  • Das Unternehmen gab eine Revenue Guidance ab und erwartet starkes Wachstum im Private Inference AI-Kerngeschäft, was sich in höhere Token Burns übersetzen soll.
  • Vana sammelte zuletzt Geld bei einer Milliardenbewertung ein, was Debatten über die Bewertung des VANA Tokens versus Equity auslöste.
  • Das Vana-Modell funktioniert mit zwei Tokens: VANA muss gestaked werden, um DIM Token zu minten.
  • Gestakte DIM Token gewähren Zugang zu einem Dollar pro Tag an Compute-Ressourcen in Perpetuität ohne zeitliche Begrenzung.
  • Die Token-Bewertung kann über zwei Ansätze erfolgen: Buyback-basierte Cashflows oder die Nachfrage nach DIM Tokens für AI-Compute-Zugang.
  • Pump.fun wird als Vergleichsbeispiel genannt, wo trotz 100-prozentiger Revenue-Reinvestition in Token Buybacks der Token stark gefallen ist.
5:37

Weitere Gewinner: Bitpanda Vision Token und Kaito mit X-Deal

Bitpanda Vision Token und Kaito verzeichneten diese Woche Anstiege von etwa 17 Prozent, wobei Kaito durch einen Deal mit X zur Analyse von Nutzeraktivität und intelligenten Token-Verteilung an Bedeutung gewann. Der Kaito-Token stieg in den letzten vier Wochen um über 100 Prozent, wobei die Nachhaltigkeit dieses Anstiegs fraglich bleibt.

  • Der Bitpanda Vision Token verzeichnete einen Anstieg von 17 Prozent, nachdem er zuvor sehr stark abverkauft war.
  • Kaito stieg ebenfalls um 17 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Deal mit X bezüglich Datennutzung und Datenauswertung bekannt gab.
  • Kaito ist ein Protokoll, das als Plattform fungiert, wo Protokolle Token-Anreize setzen können, anstatt diese als einfache Airdrops zu verteilen.
  • Das Unternehmen nutzt Algorithmen zur Analyse von Nutzeraktivitäten auf Twitter/X und koppelt diese an Anreizsysteme.
  • Der Kaito Token war zuvor "down only", stieg aber in den letzten 4 Wochen um über 100 Prozent.
  • Die genauen Details der Zusammenarbeit zwischen Kaito und X sind noch nicht bekannt.
  • Es wird spekuliert, dass Investoren die Nachricht bereits im Vorfeld antizipiert haben, was zum Kursanstieg beigetragen haben könnte.
12:29

Verlierer der Woche: Deckdexe stürzt 94 Prozent ab

Der Token Deckdexe verzeichnet einen drastischen Rückgang von 94 Prozent in dieser Woche, wobei die Ursache vermutlich in einer Pump-and-Dump-Manipulation, einem Hack oder extremer FOMO liegt. Solche extremen Kursbewegungen stellen Ausreißer-Ereignisse dar, die typisch für volatile Token im DeFi-Sektor sind.

  • Deckdexe stürzte in dieser Woche um 94 Prozent ab und führt damit die Verlierer-Liste an.
  • Der Token Deckdexe ist den Podcast-Hosts nicht bekannt und sie können keine näheren Informationen dazu liefern.
  • Ein Discord-Nutzer hatte nach den Gründen für den starken Kursfall von Deckdexe gefragt.
  • Als mögliche Ursachen für den 94-prozentigen Absturz werden eine Pump-and-Dump-Aktion oder ein großer Hack vermutet.
  • Der Kursverlust von 94 Prozent in einer Woche wird als außergewöhnlicher Outlier eingestuft.
14:02

Aerodrome Finance: Ethereum Mainnet Launch verzögert sich

Aerodrome Finance verzeichnet einen Kursrückgang von 9 Prozent auf 43 Cent, nachdem der geplante Launch auf Ethereum Mainnet um mehrere Monate von Juli auf September verzögert wurde, während der Konkurrent Uniswap derzeit von der Marktentwicklung profitiert. Die Verzögerung wird auf mögliche strategische Überlegungen bezüglich alternativer Blockchain-Plattformen zurückgeführt, da Aerodrome stattdessen auf der kommenden Circle Chain launchen möchte.

  • Aerodrome Finance verzeichnete einen Kursverlust von knapp 9 Prozent und fiel von 60 Cent auf 43 Cent zurück.
  • Der Kursrückgang wird auf Spekulationen und Frontrunning im Zusammenhang mit dem geplanten Ethereum Mainnet Launch zurückgeführt.
  • Aerodrome ist als DEX auf der Base Blockchain sehr erfolgreich und hatte bereits letztes Jahr angekündigt, sich auf mehrere Chains zu erweitern.
  • Der ursprünglich für Juli geplante Launch auf Ethereum Mainnet verzögert sich nun auf September.
  • Aerodrome verlor auch im direkten Vergleich zu Uniswap deutlich an Wert.
  • Uniswap profitiert aktuell massiv vom Trading auf der Robin Hood Chain, wo Aerodrome nicht präsent ist.
  • Als möglicher Grund für Aerodromes Abwesenheit auf Robin Hood wird die Nähe zu Coinbase und Circle vermutet, da Aerodrome auf der kommenden Circle Chain launchen will.
14:45

Clarity Act Countdown: Zwei Wochen bis zur Sommerpause

Der Clarity Act könnte vor der Sommerpause des Senats (bis 7. August) verabschiedet werden, wobei aktuelle Verhandlungen über umstrittene Ethikklauseln zwischen Demokraten und Republikanern den kritischen Punkt darstellen. Die politische Machbarkeit innerhalb der nächsten zwei Wochen bleibt unsicher, obwohl verstärkte Lobbying-Bemühungen und ein Treffen im Weißen Haus neue Hoffnung auf eine Einigung gegeben haben.

  • Der Clarity Act muss vor dem 7. August durch den US-Senat, da die Senatoren ab diesem Datum in die Sommerpause gehen und danach nicht mehr darüber abstimmen werden.
  • Falls der Clarity Act dieses Jahr nicht verabschiedet wird, könnte es schwierig werden, da die Republikaner bei den Midterm-Wahlen höchstwahrscheinlich das Repräsentantenhaus verlieren werden.
  • Brian Armstrong verbringt aktuell viel Zeit in Washington und Präsident Trump hat sich mehrfach öffentlich zum Clarity Act geäußert, um das Gesetz noch vor der Sommerpause durchzudrücken.
  • Die Hauptproblematik sind Ethikklauseln, die Demokraten in das Gesetz einbauen möchten und die Politikern, insbesondere dem Präsidenten, Gewinne durch Kryptowährungen verbieten würden.
  • Trump hat über eine Milliarde Dollar Gewinn mit Kryptowährungen gemacht, wobei seine Anwälte behaupten, dies laufe über einen Trust seiner Söhne.
  • Trump erhielt für seinen Meme Coin eine Licensing Fee von etwa 300 Millionen Dollar, indem er seinen Namen für das Projekt hergab.
  • Diese Woche gab es ein Treffen zwischen dem Weißen Haus und republikanischen Senatoren, wodurch ein neuer Vorschlag gedraftet und der Gesetzestext angepasst wurde.
  • Die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung stieg auf Polymarket auf etwa 45 Prozent, fiel aber wieder, da die Demokraten mit den angepassten Ethikklauseln noch nicht einverstanden sind.
  • Ein Problem der vorgeschlagenen Ethikklauseln ist, dass sie erst nach Trumps aktuellem Term gelten sollen, wodurch er de facto ausgeklammert würde.
  • US-Senatorin Elizabeth Warren, die mit dem Slogan 'Anti Crypto Army' bekannt ist, rief gestern persönlich dazu auf, sich gegen den Clarity Act zu stellen.
16:28

BlackRock, Galaxy und Saylor: Quantum-Allianz für Bitcoin-Schutz

Ein Konsortium aus BlackRock, Galaxy und Michael Saylor kündigte eine Initiative an, um Bitcoin durch Forschungsinvestitionen von 15 Millionen Dollar gegen Quantencomputer-Risiken zu schützen, wobei die Summe als verhältnismäßig gering für ein mehrere Milliarden Dollar schweres Asset eingestuft wird. Die Initiative zielt darauf ab, Bitcoin quantumresistent zu machen, wobei die größte Herausforderung nicht in der Finanzierung liegt, sondern darin, wie man mit nicht-upgradebaren Wallets umgeht und eine Hard Fork vermeidet.

  • Ein Konsortium aus BlackRock, Galaxy und Michael Saylor investiert gemeinsam in die Forschung nach Lösungen, um Bitcoin quantum-resistent zu machen.
  • Die Gesamtinvestition des Konsortiums beläuft sich auf 15 Millionen Dollar für die Quantum-Resistenz-Forschung.
  • Das technische Upgrade von Bitcoin selbst ist nicht das Hauptproblem, sondern die Frage nach dem Umgang mit Wallets, die nicht upgraden können oder wollen, wie beispielsweise Satoshis Tokens.
  • Die Initiative soll ein Signal senden und Vertrauen schaffen für diejenigen, die sich Sorgen über die Quantencomputer-Bedrohung machen.
  • Es besteht das Risiko, dass die Quantum-Resistenz-Bemühungen in einer Hard Fork enden könnten, wodurch eine quantum-resistente und eine weniger quantum-resistente Bitcoin-Chain entstehen würden.
  • Die 15 Millionen Dollar werden als verhältnismäßig geringe Summe betrachtet, verglichen mit dem Wert des zu schützenden Bitcoin-Assets von mehreren Milliarden Dollar.
  • Mike Novogratz von Galaxy war kürzlich als Gast im Podcast von Prof Galloway, wobei die YouTube-Kommentare zeigten, dass Crypto aktuell nicht sehr beliebt ist.
22:34

Helium Q2 Report: Solide Zahlen bei 85 Prozent Token-Verlust

Helium hat sich von einem spekulativen Kryptoprojekt zu einem praktischen Geschäftsmodell entwickelt, das Datentransfer an Mobilfunkbetreiber verkauft und im Q2 solide Kennzahlen mit 3,3 Millionen Dollar Umsatz, 99 Prozent Netzwerkauslastung und profitablem Betrieb aufweist, während der Token trotzdem um 85 Prozent fiel, da die Kryptoindustrie sich von spekulativen Fantasien zu fundamentalen Geschäftsmetriken verschoben hat.

  • Blockstories Research veröffentlichte einen Q2-Report zu Helium, der gemeinsam mit dem Management erstellt wurde und dessen Unabhängigkeit daher fraglich ist.
  • Helium fokussiert sich mittlerweile vollständig auf das Carrier-Offload-Modell, nachdem die eigene Helium Mobile Marke in einem Firesale verkauft wurde.
  • Das Helium-Netzwerk wird vor allem in Indoor-Bereichen wie Messehallen und Flughäfen eingesetzt, wo bestehende Anbieter kein zufriedenstellendes Netzwerk bieten können.
  • Im Q2 verzeichnete Helium knapp 3 Millionen Daily Active Users (plus 20 Prozent), einen Peak von 3,5 Millionen Daily Active Users und fast 10 Terabyte Gesamtdatentransfer (plus 20 Prozent Quarter-over-Quarter).
  • Der Umsatz betrug im Q2 knapp 3,3 Millionen Dollar bei 1,5 Millionen Dollar Emissions, wobei die Revenue-to-Emissions-Ratio um 220 Prozent stieg.
  • Die Network Utilization liegt bei über 99 Prozent mit über 120.000 Access Points und knapp 12.000 Unique Deployern.
  • Das Pricing wurde von 50 Cent auf 10 Cent pro Gigabyte reduziert, um näher an den normalen Marktpreis heranzukommen.
  • Das Net Income entwickelte sich von 6 Millionen Dollar Verlust in Q3 2023 zu fast 2 Millionen Dollar Gewinn im aktuellen Quartal.
  • Der Helium Token ist dieses Jahr um 85 Prozent gefallen, was die Abkehr von DePIN-Fantasien hin zu fundamentaler Bewertung widerspiegelt.
26:49

Stablecoins als Killer Use Case: Open Router Erfahrung

Stablecoins erweisen sich als kritischer Use Case für die Zukunft, wie eine praktische Erfahrung mit Open Router zeigt: Als traditionelle Zahlungssysteme wie Stripe ausfallen, ermöglichen Kryptowährungen nahtlose Alternativen, weshalb große Finanzinfrastruktur-Anbieter wie Stripe zunehmend in Stablecoin-Lösungen und 24/7-Settlement-Systeme investieren, die für AI-Workflows und agentic Payments besser geeignet sind als klassische Prepaid-Modelle.

  • Florian Adomeit experimentiert bei seiner Firma mit Open Router, einer Technologie die zentrale Credit-Aufladung für verschiedene AI-Models ermöglicht, ohne 20.000 API Keys verwalten zu müssen.
  • Stripe hatte ein Problem, wodurch Kreditkarten beim Versuch Credits bei Open Router aufzuladen gesperrt wurden, obwohl sie leicht entsperrt werden konnten.
  • Das Unternehmen verbrennt einen signifikanten Betrag pro Woche/Monat bei Open Router und stand vor der Wahl zwischen Infrastruktur-Umzug oder Krypto-Payment.
  • Der Gründer von Open Router ist derselbe wie der von OpenSea, weshalb Credits auch mit Crypto gekauft werden können.
  • Adomeit kaufte für 300-400 Dollar Credits per Krypto-Zahlung, als das traditionelle Finanzsystem ausfiel.
  • Das Wall Street Journal berichtet, dass Stripe Open Router kaufen möchte.
  • Stripe setzt auf Stablecoin-Infrastruktur mit ihrer eigenen Blockchain und die Collison-Brüder sehen Token Payments als spannenden Use Case.
  • Kunden von Kodex können jetzt 1:1 USDT versus USDC Payments durchführen.
  • Stablecoin Rails und 24/7 Finanzsysteme mit Instant Settlement werden als passenderes Finanzsystem für AI-Zeitalter und Agentic Workflows betrachtet.
  • Stripe hat bereits Übersicht über etwa 80 Prozent der Internet-Payments, wodurch die Kombination mit AI-Daten wertvoll wird.
39:54

Ramp launcht Stablecoin-Konten für Unternehmenskunden

Das US-Fintech Ramp hat Stablecoin-Konten für Unternehmenskunden gelauncht, die es ermöglichen, Mitarbeiterbudgets flexibel in USDC oder per SEPA-Transfer auszuzahlen und künftig auch für Gehaltszahlungen zu nutzen. Die Integration von Stablecoins in alltägliche Finanztools soll das bisherige Problem des On- und Off-Rampings von Kryptowährungen lösen und Stablecoins praktisch nutzbar machen.

  • Ramp ist eines der erfolgreichsten Fintechs aus den USA, das sich auf flexible Finanzierungslösungen für Unternehmen fokussiert und Virtual Credit Cards für Mitarbeiter-Budgets anbietet.
  • Das Unternehmen ermöglicht es Firmen, ihren Mitarbeitern mit wenigen Klicks Budgets für verschiedene Ausgaben wie Coworking Spaces zuzuweisen und Auslagen über die Plattform abzurechnen.
  • Europäische Vergleichsunternehmen zu Ramp sind unter anderem Pleo.
  • Ramp hat diese Woche Stablecoin-Accounts live genommen, nachdem das Feature bereits länger angekündigt war.
  • Nutzer können sich ausgelegte Gelder wahlweise über herkömmliche SEPA-Transfers oder in Form von USDC zurückholen lassen.
  • Das Angebot soll in Zukunft auch für Gehaltszahlungen verfügbar werden, wodurch Mitarbeiter wählen können, in welcher Form sie ihre Dollar erhalten möchten.
  • Die Entwicklung zeigt das Zusammenwachsen traditioneller Finanzdienstleistungen mit Krypto-Produkten, wodurch die bisherigen Nachteile von On- und Off-Ramping sowie eingeschränkter Nutzbarkeit von Stablecoins verschwinden.
  • Ramp wird als interessanter Datenpunkt dienen, um zu beobachten, wie viel Prozent der Nutzer die Stablecoin-Option in den kommenden Quartalen tatsächlich annehmen werden.
45:08

Euro-Stablecoins erreichen neues Allzeithoch bei 800 Millionen

Euro-Stablecoins haben diese Woche ein Allzeithoch von etwa 800 Millionen Euro erreicht, wobei Circle mit seinem Produkt EUROC mit 60 Prozent Marktanteil dominiert, während der Dollar-Anteil an Stablecoins weiterhin bei etwa 98-99,6 Prozent liegt. Das Wachstum wird als positives Zeichen für den europäischen Markt interpretiert, da die Nachfrage voraussichtlich kontinuierlich zunehmen wird und Euro-Stablecoins zunehmend in verschiedenen Bereichen wie der Liquiditätsbereitstellung genutzt werden.

  • Der Dollar-Anteil an Stablecoins beträgt 99,6 Prozent des gesamten Marktes.
  • Euro-Stablecoins haben diese Woche ein neues Allzeithoch von knapp 800 Millionen erreicht.
  • Das aktuelle Allzeithoch liegt nur geringfügig über dem Stand vom Februar 2022.
  • Circle mit ihrem EUROC-Produkt hält einen Marktanteil von 60 Prozent bei Euro-Stablecoins.
  • Societé General's EURCV ist der zweitgrößte Anbieter mit 25 Prozent Marktanteil.
  • Die beiden größten Anbieter Circle und Societé General kontrollieren zusammen 85 Prozent des Euro-Stablecoin-Markts.
  • Der Euro-Stablecoin-Supply zeigt aktuell ein stetiges Wachstum in der Chart-Darstellung.
  • In Europa steht die Entwicklung von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) noch auf der Agenda, während die USA sich bereits dagegen ausgesprochen haben.
49:07

Pump.fun: Großer Token-Unlock und koordinierte Shill-Kampagne

Pump.fun erlebt einen großen Token-Unlock zeitgleich mit einer koordinierten Marketingkampagne, die das Projekt als größtes Misspricing des Kryptomarkts darstellt, während grundlegende Zweifel an der Nachhaltigkeit des Meme-Coin-Geschäftsmodells, der Vertrauenswürdigkeit des jungen Teams und der Authentizität der Umsatzzahlen bestehen. Der Meme-Coin-Space ist strukturell zum Scheitern verurteilt, da frühere Mechaniken, die massive Gewinne ermöglichten, nicht mehr funktionieren.

  • Pump.fun erlebte koordinierte Shill-Kampagnen mit Posts über angebliche Mispricings, die zeitlich exakt mit dem ersten großen Token-Unlock nach einem Jahr zusammenfielen.
  • Der PUMP Token ist seit seinem Launch vor einem Jahr trotz initialer Euphorie im September 2024 kontinuierlich gefallen und zeigt ein 'down only' Verhalten.
  • PUMP pumpte kurzfristig auf 21 Cent hoch, verkaufte aber wieder ab, während die Protokoll-Umsätze sich bei einer Marktkapitalisierung von 2 Milliarden Dollar auf einem 2-3er Multiple halten.
  • Das Team nutzt 50 Prozent der Umsätze für Token-Buybacks (früher 100 Prozent) und hat diese Buyback-Strategie für weitere 12 Monate gelockt.
  • Frühe Finanzierungsrunden fanden bei 20 Millionen Dollar Bewertung statt, was bei der aktuellen 2-Milliarden-Dollar-FDV brutale Multiple für Investoren bedeutet.
  • Der Meme-Coin-Space gilt als 'fundamental broken', da die großen Runner fehlen und statt Milliarden-Market-Caps nur noch kleinere Pumps bis 50-100 Millionen entstehen.
  • Das Player-versus-Player-Problem im Meme-Coin-Space führt dazu, dass frühe Token-Inhaber ganze Projekte zum Einstürzen bringen können, anstatt einer Player-versus-Economy-Dynamik.
  • Florian Adomeit verkaufte seine PUMP-Position aus seiner 1to100k-Challenge mit Verlust, nachdem seine Geduld erschöpft war.
52:24

Abmoderation und Community-Hinweise

Das Kapitel behandelt die Abmoderation und Community-Engagement des Podcasts, indem es Hörer zur Teilnahme im Discord und über Social Media einlädt sowie um positive Bewertungen und Weiterempfehlungen bittet. Der Host verabschiedet sich mit Aussicht auf die nächste Folge und wünscht den Hörern ein schönes Wochenende.

  • Das Podcast-Team bittet die Hörer, Themenwünsche, Kritik, Fragen oder Feedback über den Discord-Kanal zu übermitteln, dessen Link in den Shownotes verfügbar ist.
  • Julius und Florian sind über ihre Social Media Kanäle erreichbar - beide auf LinkedIn sowie über den gemeinsamen Account alles Coin Unterstrich Pod auf Twitter, Instagram und TikTok.
  • Die Hosts ermutigen Hörer dazu, den Podcast positiv zu bewerten, sowohl auf Spotify als auch auf YouTube, und dort Follower zu werden.
  • Das Team wünscht sich, dass Hörer den Podcast an kryptointeressierte Freunde weiterempfehlen, um die Community weiter wachsen zu lassen.
  • Die nächste Folge wird Episode 226 von Alles Coin, Nichts Muss sein.
  • Der Podcast wird von Podcasts bei OMR produziert.
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