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13 Kapitel

Risikohinweis und Podcast-Einleitung

Der Podcast beginnt mit einem Risikohinweis, dass die Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung darstellen, wobei die Hosts möglicherweise Positionen in besprochenen Finanzinstrumenten halten. In Folge 224 wird ein Überblick über die aktuelle Entwicklung des Kryptomarkts gegeben.

  • Die Episode beginnt mit dem standardmäßigen Risikohinweis, der darauf hinweist, dass die Podcast-Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und ohne Gewähr sind.
  • Der Risikohinweis stellt klar, dass es sich nicht um Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen handelt.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Podcast-Hosts oder Gäste möglicherweise Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen haben.
  • Der Disclaimer betont ausdrücklich, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und die Hörer selbst entscheiden müssen.
  • Es handelt sich um Folge 224 von 'Alles Coin, Nichts Muss'.
  • Florian erwähnt, dass er Augenringe bis zum Kinn hat und sich hauptsächlich mit seinem Mainbusiness beschäftigt hat.
  • Florian gibt zu, dass er in der vergangenen Woche tatsächlich gar nichts vom Kryptomarkt mitbekommen hat.
0:00

Marktüberblick: Bitcoin bei 63.000 Dollar und Ethereum Outperformance

Bitcoin notiert bei knapp 63.000 US-Dollar mit flacher Wochenentwicklung, während Ethereum Bitcoin deutlich outperformt hat und der Markt mit Gewinnern wie Lido (+20%), Virtual Protocol (+14%) und Derive (+12%) sowie Verlierern wie Hyperliquid und Morpho (-12-14%) gemischte Signale zeigt. Die Marktentwicklung wird durch Faktoren wie Ethereum-Outperformance, neue Produktlaunches und Börsenlistings geprägt, wobei langfristige Performance-Betrachtung wichtiger als kurzfristige Schwankungen ist.

  • Bitcoin steht bei knapp 63.000 US-Dollar und zeigt sich relativ flat mit leichtem Rückgang über die Woche.
  • Ethereum hat zuletzt Bitcoin outperformt, was sich im ETH/BTC Chart als Trendwende zeigt.
  • Lido verzeichnet 20 Prozent Gewinn, nachdem das Lido Team ein AI-Produkt gelauncht hat, bei dem 100 Prozent der IP der Lido DAO zugutekommt.
  • Virtual Protocol steigt um 14 Prozent nach mehreren neuen Agent-Launches und der Ankündigung, dass Teams auf der Robinhood Chain mit Virtual Protocol launchen.
  • Derive gewinnt 12 Prozent durch ein Upbit-Listing (Preissprung von 10 Cent auf 20 Cent, dann Rückgang auf 12-13 Cent) und die Ankündigung von Zcash Options.
  • Hyperliquid verliert 14 Prozent und korrigiert von der 60-70 Dollar Range auf aktuell 58 Dollar.
  • Morpho fällt um 11 Prozent auf 2 Dollar und tradet weiterhin in der stabilen Range zwischen 1,80 und 2,20 Dollar.
  • Morpho leidet unter starken Unlocks früher Investoren und dem Fehlen von Umsätzen, die dem Protokoll zugerechnet werden können, trotz starkem Wachstum.
0:53

Pendle Protokoll: PT/YT Tokens und Looping-Features für Yield-Optimierung

Das Pendle Protokoll V2 ermöglicht die Aufteilung von renditetragenden Assets in PT (Principal Token) und YT (Yield Token) und bietet über integrierte Looping-Features eine vereinfachte Möglichkeit, Leverage-Strategien durchzuführen, um effektive Renditen zu erhöhen. Das Protokoll arbeitet an tieferen Integrationen mit anderen Plattformen wie Morpho und dem zweiten Protokoll Penpie zur Absicherung gegen Funding Rates, wobei die Nachfrage durch professionelle Trader und Market Maker noch ausbaufähig ist.

  • Layer Zero verzeichnet einen Rückgang von 10 Prozent, wobei die Ursache unklar bleibt.
  • Pendle V2 ermöglicht die Aufteilung von Yield-Assets in PT (Principal Token) und YT (Yield Token) für feste und variable Verzinsung.
  • Pendle führt ein Looping-Feature für PT-Tokens ein, das Nutzern erlaubt, mit wenigen Klicks gehebelte Positionen aufzubauen.
  • Das Looping funktioniert durch wiederholtes Hinterlegen von PTs als Sicherheit, Aufnahme von Darlehen und Kauf weiterer PTs zur Zinssteigerung.
  • Im Sommer wurden ähnliche Looping-Strategien mit Ethereum Yields durchgeführt, die zeitweise attraktiv aber komplex zu managen waren.
  • Bei Ethereum Years sind die Oracles hard-coded, wodurch das Hauptrisiko in steigenden Leihzinsen bei gleichzeitig fallenden PT-Zinsen liegt.
  • Milliarden saßen letzten Sommer auf ETHINA PTs und wurden ohne größere Probleme abgewickelt.
  • Pendle arbeitet an tieferen Integrationen mit Morpho für bessere Usability durch Curator-gemanagte Vaults.
  • Penpie, das zweite Pendle-Protokoll, ermöglicht Absicherung gegen schwankende Funding Rates bei Perpetual-Positionen.
  • Bei Penpie steht man noch am Anfang und arbeitet mit professionellen Tradern zusammen, um das Volumen zu steigern.
10:07

X-Algorithmus-Update: Wiederentdeckung der Timeline und neue Accounts

X hat seinen Algorithmus überarbeitet, um weniger Krypto-Content auszuspielen und stattdessen mehr viralen Content sowie Inhalte von Followern anzuzeigen, wodurch Nutzer wieder Accounts in ihrer Timeline sehen, die lange nicht mehr angezeigt wurden. Die Änderung verdeutlicht die grundsätzliche Abhängigkeit der Nutzer von algorithmischer Kuratierung und deren Einfluss darauf, welche Inhalte ihnen präsentiert werden.

  • X hat Anfang des Jahres Nikita Bier als Head of Twitter/Head of X eingestellt.
  • Nikita Bier äußerte, dass er die vielen Krypto Bros auf der Timeline nicht mehr sehen könne und veränderte den Algorithmus entsprechend.
  • Die Algorithmus-Änderung führte dazu, dass weniger Krypto Content ausgespielt wurde.
  • Der neue Algorithmus zeigte nicht mehr hauptsächlich Content von Accounts, denen man folgt, sondern mehr viralen Content mit höherer Klick-Wahrscheinlichkeit.
  • Diese Woche nahm X eine weitere Algorithmus-Änderung vor, die es wieder ermöglicht, die eigenen Follower zu sehen.
  • Nach der jüngsten Änderung tauchten plötzlich wieder Namen in der Timeline auf, die seit einem halben bis dreiviertel Jahr nicht mehr sichtbar waren.
  • Die Erfahrung verdeutlichte die starke Abhängigkeit davon, welcher Content einem algorithmisch kuratiert und vorgesetzt wird.
16:54

Robinhood Chain Revenue Split: 800.000 Dollar Umsatz und Ethereum bekommt nur 0,15%

Die Robinhood Chain generierte seit ihrem Launch etwa 800.000 Dollar Umsatz, wobei Ethereum als Settlement-Layer nur etwa 0,15 Prozent der Gebühren erhält, während Robinhood 89 Prozent und Arbitrum als Middleware 10 Prozent erhalten – ein Beispiel für die Monetarisierungsprobleme von Blockchains bei unzureichendem Volumen und Blockspace-Nachfrage.

  • Julius entdeckt durch das X-Algorithmus-Update einen Account von Polynya, der seit einem halben bis dreiviertel Jahr nicht mehr aktiv war und sich zur Monetarisierung von Blockspace äußerte.
  • Polynya stellte bereits vor 1-2 Jahren die These auf, dass Blockspace eine Commodity wie Sand am Meer ist und Blockchains Probleme bei der sinnvollen Monetarisierung haben werden.
  • Die Robinhood Chain generierte seit dem Launch etwa 800.000 Dollar Revenue, wovon Arbitrum als Middleware ungefähr 10 Prozent (80.000 Dollar) erhält.
  • Arbitrum zahlt Ethereum für das Settlement der Layer-2-Transaktionen auf dem Mainnet nur etwa 1.500 Dollar.
  • Der Revenue Split zeigt eine extreme Ungleichverteilung: Robinhood behält 89 Prozent, Arbitrum erhält 10 Prozent und Ethereum nur 0,15 Prozent der Gesamteinnahmen.
  • Florian verlor bei seinem Memecoin-Investment auf Fomo 50 Prozent bei einem Token und erwartet auch beim zweiten Token Verluste.
  • Florians Trading-Bot auf Hyperliquid wurde durch Cash Cat getroffen, da seine Reversal-Strategie auf 4-Stunden-Basis gegen den anhaltenden Downtrend des Memecoins wettete.
  • Der Bot basiert auf einer Schleife, die Signale erforscht und zu einem Portfolio aggregiert, wobei die Reversal-Strategie die beste Sharpe Ratio im Backtest hatte.
  • Robinhood ging aktiv gegen das Listing neuer Meme Coins vor und untersagte deren Deployment auf ihrer Chain.
18:07

Haltefrist vor dem Aus: Wegfall der einjährigen Spekulationsfrist ab 2026

Die geplante Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Kryptowährungen ab 2026 würde dazu führen, dass Gewinne künftig mit dem persönlichen Einkommensteuersatz oder pauschal mit 25 Prozent Abgeltungsteuer besteuert werden, statt steuerfrei zu bleiben. Die rückwirkende Anwendung dieser Regelung ab Anfang 2026 wird kritisch gesehen, da sie Anleger benachteiligt, die unter der bisherigen Regelung investiert haben, und Long-Term-Holder stärker trifft als Vieltrader.

  • Der Wegfall der einjährigen Haltefrist für Kryptowährungen rückt näher, nachdem Lars Klingbeil angekündigt hat, dass das Thema kommen wird, obwohl es ursprünglich nicht im Koalitionsvertrag stand.
  • Die Reform soll möglicherweise rückwirkend zum Jahresanfang 2026 gelten, was rechtliche Probleme aufwerfen könnte, da Anleger keine Rechtssicherheit hätten.
  • Kryptogewinne würden künftig wie andere Investmentprodukte mit der Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag besteuert werden, statt mit dem persönlichen Einkommensteuersatz.
  • Langfristige Holder (Hodler) werden am härtesten getroffen, während Vieltrader profitieren könnten, da 25 Prozent Abgeltungssteuer oft niedriger ist als der persönliche Einkommensteuersatz.
  • Die Umsetzung bleibt unklar, da Krypto-Börsen anders als Aktien-Broker bisher keine automatische Steuereinbehaltung durchführen und die Non-Custodial-Verwahrung zusätzliche Herausforderungen schafft.
  • Eine Gewissheit über die Details soll im Oktober kommen, bis dahin bleibt vieles Spekulation.
  • Die Reform könnte eine Umklassifizierung verschiedener Token-Arten erfordern, da beispielsweise Hyperliquid eher einem Unternehmensanteil ähnelt, während Bitcoin andere Eigenschaften hat.
26:08

Galaxy drängt ins DeFi-Lending: Morpho Vaults und Konkurrenz zu Cefi

Galaxy expandiert ins institutionelle DeFi-Lending und konkurriert damit zunehmend mit etablierten Plattformen wie Cefi, indem das Unternehmen als Counterparty für Institutional Lending fungiert und Liquidität aus der DeFi-Welt nutzt, während es gleichzeitig durch Morpho Vaults und On-Chain Financing Rates neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt.

  • Galaxy ist eine Krypto-Investmentbank, die institutionelles Lending, OTC-Transaktionen und verschiedene andere Geschäftsmodelle im Krypto-Markt betreibt.
  • Galaxy hat vor etwa zwei Jahren einen größeren Pivot hin zu Data Centern vollzogen und wird vom Markt mittlerweile eher als AI Data Center Company bewertet als reine Krypto-Firma.
  • Galaxy ist börsengelistet in den USA und konkurriert mit Cefi im Bereich des institutionellen Lendings.
  • Galaxy hat vier Morpho Vaults gelauncht, um stärker im DeFi-Lending-Bereich aktiv zu werden.
  • Galaxy bietet eine sogenannte 'Galaxy on chain financing rate' an, die institutionelles Lending ermöglicht, wobei Galaxy als Counterparty fungiert.
  • Galaxy zieht sich Liquidität aus der DeFi-Welt, um ihr Lending-Business zu betreiben, ähnlich wie Cefi mit seinen Deposit Token USDC, USDT und USDG.
  • Galaxy ist nun als Curator bei Morpho unterwegs und tritt damit in direktere Konkurrenz zu Cefi.
34:46

Galaxy-Report: GPUs als neue Anlageklasse und Inference Capital Markets

Galaxy analysiert in einem Artikel die Schnittstelle von Kryptowährungen und KI, insbesondere wie dezentrale GPU-Netzwerke und tokenisierte Inference-Kapazitäten als neue Anlageklasse fungieren können, um die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung effizienter zu finanzieren und zu verteilen. Der Bericht zeigt, dass dezentrale Protokolle durch kostengünstigere Inference, regulatorische Umgehung und professionalisierte Marktmechanismen gegenüber zentralisierten Anbietern Vorteile bieten können.

  • Galaxy veröffentlichte einen Report über Inference Capital Markets, der die Schnittstelle zwischen AI und Krypto behandelt.
  • Der Markt für GPU-Kapazitäten und AI Workloads wird in den kommenden Jahren stark wachsen, unabhängig davon ob eine AI-Bubble existiert.
  • Es entstehen bereits Realtime-Märkte für GPUs und GPU-Lending, wobei private Anbieter verschiedene Indizes für GPU-Kosten berechnen, beispielsweise für eine Stunde Compute Load auf einem H-100.
  • Hyperliquid und Trade XYZ haben angekündigt, Perpetual-Märkte für GPU-Kapazitäten zu launchen.
  • Amazon plant, in Zukunft nicht mehr nur Compute-Stunden zu verkaufen, sondern die tatsächlich genutzten Tokens abzurechnen, ähnlich wie frühere Prepaid-Karten beim Handy.
  • Der Shift zu Open Source Modellen verändert die Inference-Landschaft und macht dezentrale GPU-Anbieter kostenmäßig konkurrenzfähiger.
  • Aktuell stammt knapp ein Prozent aller Tokens, die über Open Router vermittelt werden, aus dezentralen GPU-Clustern.
  • Geopolitische Beschränkungen könnten dezentrale Netzwerke attraktiver machen, da US-Modelle nicht in bestimmte Regionen ausgeliefert werden dürfen und umgekehrt.
  • Das Problem der GPU-Knappheit macht Finanzprodukte interessant, da Unternehmen wie Anthropic in der Vergangenheit durch zu vorsichtigen Aufbau von Computerressourcen im Wachstum gehemmt wurden.
38:32

Airbnb-Gründer entdeckt die Tokenisierung: Real World Assets im Fokus

Der Airbnb-Gründer Brian Chesky äußerte sich zur Tokenisierung von Real World Assets, was das wachsende Interesse etablierter Finanzakteure an der Blockchain-Technologie unterstreicht und zeigt, dass Tokenisierung durch 24/7-Märkte und globale Liquidität konkrete Ineffizienzen in bestehenden Märkten lösen kann. Ein praktisches Anwendungsbeispiel ist die Tokenisierung von Ferienimmobilien, bei der ein funktionierender Sekundärmarktplatz Investoren einen unkomplizierten Ein- und Ausstieg ermöglichen würde.

  • Brian Chesky, der Gründer von Airbnb, äußerte sich diese Woche in einem Tweet positiv zur Tokenisierung von Assets und verwendete dabei den Begriff Real World Assets (RWA).
  • Chesky sieht die Blockchains selbst nicht als interessant an, aber die Anwendungsfälle der Tokenisierung, bei denen Assets on-chain leben und dadurch fungibel werden sowie in Echtzeit global gehandelt werden können.
  • Die Äußerungen von Chesky kamen nur wenige Tage nach ähnlichen Aussagen von Vlad Tenev von Robinhood, der ebenfalls ankündigte, dass Tokenisierung und Real World Assets massiv durch die Decke gehen werden.
  • Das Unternehmen Myne (mit Y geschrieben) bietet partielles Eigentum an Ferienhausimmobilien an, bei dem immer 8 Personen Anteile an einem Haus besitzen.
  • Bei Myne werden die Teilhaber gezielt so zusammengestellt, dass ihre Urlaubszeiten kompatibel sind - beispielsweise kinderlose Personen, die flexibel im September verreisen können, mit Familien, die auf Schulferien angewiesen sind.
  • Das Konzept von Myne ermöglicht es, an der Wertsteigerung einer Ferienimmobilie zu partizipieren, ohne sich um die Vermietung kümmern zu müssen, während das Haus nicht leer steht.
  • Ein Hauptproblem bei solchen Modellen ist die fehlende Liquidität, da unklar ist, wie einfach sich ein Achtel-Anteil an einer Immobilie wieder verkaufen lässt.
  • Tokenisierung könnte für solche Geschäftsmodelle einen echten Sekundärmarktplatz schaffen, auf dem beispielsweise spezifische Zeitfenster in bestimmten Ferienimmobilien gehandelt werden könnten.
46:59

Trade XYZ listet Chinas größten IPO: Yangtze Memory Technologies vor Börsengang

Trade XYZ listet vor Chinas größtem bevorstehendem IPO des Chip-Herstellers Yangtze Memory Technologies einen Pre-IPO-Markt, was Investoren erstmals Zugang zu dieser sonst für die meisten unzugänglichen chinesischen Aktie bietet. Die Plattform nutzt damit ihre Marktposition als führender Anbieter von tokenisierten Anlageklassen auf Hyperliquid, um eine Marktlücke zu füllen und von der hohen Nachfrage nach diesem Sektor zu profitieren.

  • Trade XYZ hat vorgestern den Ticker YMTC für Yangtze Memory Technologies gelistet, 10 Tage vor dem geplanten IPO in China.
  • Yangtze Memory Technologies ist ein chinesischer DRAM- oder Chip-Hersteller, der mit SK Hynix, Micron und anderen konkurrieren soll.
  • Der IPO von Yangtze Memory Technologies gilt als vermutlich größter chinesischer Börsengang Ende des Monats.
  • Trade XYZ listet Pre-IPO-Märkte typischerweise etwa 2 Wochen vor dem tatsächlichen IPO, was sich als Sweet Spot erwiesen hat.
  • Der Zugang zu chinesischen Märkten erfordert normalerweise mehrjährige Handelserfahrung in China und mehrere Millionen auf der hohen Kante.
  • Trade XYZ ermöglicht über Hyperliquid den Zugang zu chinesischen Aktien, zu denen die meisten Anleger sonst keinen Zugang hätten.
  • Trade XYZ ist der Platzhirsch bei HIP3-Märkten auf Hyperliquid und bietet die tiefste Liquidität in diesem Bereich.
  • Es gibt Spekulationen, dass Hyperliquid Trade XYZ kaufen könnte, wobei der M&A-Case aus Hyperliquid-Sicht nicht eindeutig erkennbar ist.
  • Trade XYZ operiert als kleines Team von etwa 5 Personen, wird sich aber vermutlich sehr gut an diesem Geschäft verdienen.
52:27

Exploits der Woche: Ostium verliert 20 Millionen durch manipulierten Oracle

Das Protokoll Ostium verlor diese Woche etwa 20 Millionen Dollar durch einen Exploit, bei dem ein Angreifer den Oracle Provider manipulierte, um falsche Preise einzuspeisen und dadurch künstliche Gewinne aus dem Vault zu generieren. Der Angriff verdeutlicht die kritische Abhängigkeit von dezentralen Protokollen von zuverlässigen Preisquellen und die Verwundbarkeit von Vault-basierten Handelssystemen gegenüber Oracle-Manipulationen.

  • Ostium wurde diese Woche durch einen Exploit um etwa 20 Millionen Dollar geschädigt.
  • Ostium verwendet ein Modell, bei dem Nutzer gegen einen Vault traden, in dem die Liquidität liegt.
  • Der Angreifer täuschte Gewinne vor, indem er den Oracle Provider infiltrierte, der die zugrunde liegenden Preise für Ostium liefert.
  • Durch die Manipulation des Oracle Providers konnte der Angreifer falsche Preise eingeben und eine Bitcoin-Position zu einem künstlich niedrigen Preis von etwa 1.000 Dollar öffnen, während Bitcoin tatsächlich bei 63.000 Dollar stand.
  • Der Angreifer schloss die Position dann zum echten Bitcoin-Preis von 63.000 Dollar und strich den manipulierten Gewinn ein.
  • Der gesamte Exploit dauerte nur wenige Minuten und ermöglichte es dem Angreifer, knapp 20 Millionen Dollar aus dem Vault zu ziehen.
57:46

Bonk DAO per Abstimmung geplündert: Governance-Exploit durch Quorum-Manipulation

Ein Angreifer kaufte 4 Millionen Bonk-Token, um das erforderliche Quorum von etwa 4-5 Prozent zu erreichen, und stimmte dann für einen Governance-Proposal ab, der die restlichen 20 Millionen Token aus der DAO-Schatzkammer auf seine Wallet übertragen sollte – ein Exploit, der durch mangelnde Überwachung erfolgreich war.

  • Ein Angreifer kaufte 4 Millionen Bonk Tokens auf dem Markt und stellte anschließend einen Governance-Vorschlag, um die restlichen 20 Millionen Bonk Tokens aus der Treasury an seine Wallet zu überweisen.
  • Nur wenige Community-Mitglieder bemerkten den Vorschlag und stimmten mit 'No' dagegen, während die meisten Teilnehmer den Governance-Prozess nicht verfolgten.
  • Die gekauften 4 Millionen Tokens reichten aus, um das erforderliche Quorum für gültige Governance-Entscheidungen zu erreichen, das typischerweise bei 4-5 Prozent der Token liegt.
  • Der Angreifer stimmte mit seinen eigenen Tokens für den Vorschlag und erreichte dadurch sowohl das Quorum als auch eine Mehrheit für die Überweisung der Treasury-Mittel.
  • Der Vorfall wird als legale Ausnutzung der Governance-Regeln eingeschätzt, da alle formalen Abstimmungsverfahren eingehalten wurden und keine technischen Exploits verwendet wurden.
  • Der Fall wird mit aktivistischen Investoren verglichen, die Unternehmenswerte durch regelkonforme Übernahmestrategien abschöpfen.
59:32

Podcast-Abschluss: Discord, Wiki und Social Media Hinweise

Das Kapitel lädt die Hörer ein, sich auf Discord und im Wiki weiterzuinformieren sowie über verschiedene Social-Media-Kanäle Feedback zu geben, und verabschiedet sich mit Dank für die Unterstützung.

  • Der Podcast verfügt über einen Discord-Server, dessen Link in den Shownotes zu finden ist.
  • Ein Wiki steht zur Verfügung, in dem Begriffe nachgeschlagen und vergangene Folgen zu spezifischen Themen wie Mango Markets und den dazugehörigen Hack gefunden werden können.
  • Themenwünsche, Kritik, Fragen und Feedback können über Discord oder Social Media Kanäle wie Instagram und TikTok unter dem Handle 'Alles Coin Unterstrich Pod' eingereicht werden.
  • Der Podcast bittet um positive Bewertungen auf Apple und Spotify sowie um Abonnements auf YouTube.
  • Der Podcast wird von 'Podcasts bei OMR' produziert.
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