ACNM

10 Kapitel

Risikohinweis und rechtliche Hinweise zum Podcast

Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der klarstellt, dass die Inhalte keine Anlageberatung darstellen und die Zuhörer selbst für ihre Finanzentscheidungen verantwortlich sind, wobei mögliche Interessenkonflikte durch Positionen der Hosts in besprochenen Finanzinstrumenten offengelegt werden.

  • Die Episode 212 von Alles Coin, Nichts Muss wird von Bitpanda unterstützt.
  • Der Podcast enthält einen standardmäßigen Risikohinweis, der klarstellt, dass die Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Gewähr bieten.
  • Die Podcast-Inhalte stellen explizit keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzinstrumente oder Kryptowährungen dar.
  • Die Hosts oder Gäste können Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen haben.
  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und die Hörer selbst entscheiden müssen.
  • Die Aufnahme findet remote statt, obwohl sich beide Hosts in München befinden.
  • Das nächste persönliche Treffen der Hosts ist für die OMR in wenigen Wochen geplant.
  • Die letzte Aufnahme fand an einem Mittwoch statt, wodurch anderthalb Wochen Marktgeschehen zu rekapitulieren sind.
0:00

Bitcoin-Marktüberblick: 77.000 Dollar und MicroStrategy-Strategie

Bitcoin notiert aktuell bei 77.000 Dollar mit leicht positivem Trend, wobei MicroStrategys Investmentstrategie und Marktindikatoren wie die Short Term Holder Cost Basis von 82.000 US-Dollar die Entwicklung beeinflussen.

  • Bitcoin steht aktuell bei 77.000 Dollar und ist damit von 75.000 Dollar vor einer Woche gestiegen, nachdem zwischenzeitlich fast 80.000 Dollar erreicht wurden.
  • MSTR handelt aktuell nicht bei oder über 100 Dollar, weshalb MicroStrategys Stretch Vehicle diese Woche kein Kauftreiber war.
  • Das MNAV von MicroStrategy liegt bei etwa 1,3, wodurch theoretisch wieder Luft für Bitcoin-Käufe besteht.
  • Es wird erwartet, dass MicroStrategy zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Dollar diese Woche über MNEF Strategy at a Market Operations investiert hat.
  • Die Short Term Holder Cost Basis liegt bei knapp 82.000 US-Dollar und fungiert als wichtiger Widerstand, da sie in Bullmärkten verteidigt wird und in Bärenmärkten als Resistance dient.
  • Der 200 Week und 200 Day Moving Average liegt bei etwa 85.000 Dollar und stellt weiteren Widerstand dar.
  • Ethereum und Solana zeigen schwächere Performance als Bitcoin, wobei Altcoins sehr gemischt performen.
  • Die ETF-Flows waren zuletzt wieder relativ stark und positiv.
1:26

Krypto-Gewinner und Verlierer: Grass Protocol und KelpDAO-Crash

Der Krypto-Markt erlebte diese Woche dramatische Ereignisse mit dem KelpDAO-Crash, der 95 Prozent des Tokenwertes vernichtete und signifikante Auswirkungen auf Projekte wie Aave, LayerZero und WorldCoin hatte, während gleichzeitig einige Tokens unerwartete Preissteigerungen verzeichneten.

  • Grass Protocol verzeichnete diese Woche einen Anstieg von 20 Prozent, nachdem der Token zuletzt stark abverkauft war.
  • Stable, die Stable Coin Chain von Tether, legte zu, nachdem neue Vault Produkte eingeführt wurden, die viel TVL anziehen.
  • Starknet stieg nach einem Update an.
  • KelpDAO, der Token der aus dem Nichts auf 30 Milliarden Dollar hochgepumpt war, verlor diese Woche 95 Prozent seines Wertes.
  • Ein weiterer zuvor gehypter Token fiel um 70 Prozent.
  • LayerZero verzeichnete einen Rückgang von 20 Prozent.
  • Aave fiel um 20 Prozent im Zusammenhang mit einem größeren Hack.
  • WorldCoin verlor 17 Prozent an Wert.
5:46

WorldCoin: Sam Altman Event und 17 Prozent Kursverlust

WorldCoin erlebte ein großes Event mit Sam Altman, bei dem Integrationen zur Identitätsverifizierung angekündigt wurden, erlitt jedoch einen Kursrückgang von 17 Prozent, was die Herausforderungen bei der Nutzeradoption und dem komplexen Iris-Scan-Prozess unterstreicht.

  • WorldCoin hatte vor 7-10 Tagen ein großes Event in den USA mit Sam Altman auf der Bühne und kündigte dort mehrere Integrationen an, darunter bei Tinder zur Verifizierung als Mensch.
  • Trotz der Ankündigung großer App-Integrationen für die World ID verlor WorldCoin diese Woche 17 Prozent an Wert.
  • WorldCoin hat eine vollständig verwässerte Bewertung (FDV) von 2,6 Milliarden Dollar bei einem Kurs von 26 Cent, wobei das Projekt bewusst 10 Milliarden statt der üblichen 1 Milliarde Token im Supply hat.
  • Das Projekt war zwischenzeitlich bei 10 Milliarden Dollar bewertet und ist bereits um 80-90 Prozent von seinen Höchstständen gefallen.
  • WorldCoin hat monatliche Token-Unlocks durch frühe Investoren, die kontinuierlichen Verkaufsdruck erzeugen und den Kurs weiter nach unten drücken.
  • Die Verifizierung über Iris-Scanning an physischen Orb-Stationen wird als zu friktionsbehaftet für eine breite Adoption eingeschätzt, auch wenn diese Friktion gleichzeitig die Sicherheit des Systems erhöht.
  • Story Protocol, das als erfolgreicher Short-Trade erwähnt wird, fiel auf 50 Cent und hat ebenfalls starke Unlocks bei einer Bewertung von 500 Millionen Dollar.
7:45

Bitpanda Werbung: Krypto-Broker mit über 650 Währungen

Bitpanda präsentiert sich als führende, stark regulierte Krypto-Handelsplattform im deutschsprachigen Raum mit über 650 handelbaren Kryptowährungen und attraktiven Finanzprodukten für Investoren unterschiedlicher Erfahrungsstufen.

  • Bitpanda ist der Marktführer im deutschsprachigen Raum und der am stärksten regulierte Kryptobroker Europas.
  • Das Unternehmen verfügt über Lizenzen von der BaFin und zwei weiteren europäischen Aufsichtsbehörden.
  • Bitpanda bietet mehr als 650 handelbare Kryptowährungen im Angebot.
  • Die Plattform ermöglicht das Staking von 39 verschiedenen Coins.
  • Über 3000 weitere Assets sind zusätzlich zu den Kryptowährungen verfügbar.
  • Ein- und Auszahlungsgebühren fallen bei Bitpanda nicht an.
  • Nutzer können individuelle Sparpläne auf der Plattform einrichten.
  • Bitpanda ist offizieller Kryptopartner von Topklubs wie FC Bayern München, PSG, AC Mailand und FC Basel.
  • Das Unternehmen sponsert auch Tennisstar Alexander Zverev.
21:16

KelpDAO-Hack: Nordkoreanische Hacker und 200 Millionen Dollar Schaden

Der KelpDAO-Hack offenbarte eine Sicherheitslücke im LayerZero-Protokoll, bei der nordkoreanische Hacker etwa 200 Millionen Dollar durch das Minten und Bridgen von gefälschten rsETH-Tokens auf Aave destabilisierten und massive Auswirkungen auf das DeFi-Ökosystem verursachten.

  • Nordkoreanische Hacker nutzten eine Sicherheitslücke im LayerZero-Protokoll aus, um bei KelpDAO rund 140.000 ETH bzw. 200 Millionen Dollar an fake rsETH-Token zu minten.
  • KelpDAO ist ein Herausgeber von Liquid Restaking Token (rsETH), die es Nutzern ermöglichen, über Eigenlayer zusätzliche Zinsen zu verdienen, ohne ihre ETH-Liquidität aufzugeben.
  • Die Sicherheitslücke entstand durch eine unzureichende Konfiguration mit LayerZero, bei der nur eine einzige Instanz die Cross-Chain-Buchführung überwachte, statt der Best Practice mit mehreren Parteien und Three-of-Five-Confirmation.
  • Die Hacker hinterlegten die fake rsETH-Token bei Aave als Collateral und räumten damit die kompletten ETH-Märkte leer, was zu einer 100-prozentigen Utilisation führte und das Lending-System lahmlegte.
  • Aave verlor diese Woche knapp 818 Millionen Dollar an TVL und alle Aave-Märkte erreichten zeitweise 100 Prozent Utilisation, sodass keine neuen Darlehen möglich waren und Nutzer ihre Liquidität nicht abziehen konnten.
  • Die Arbitrum DAO fror über ihren Security Council 70 Millionen Dollar der gehackten ETH ein, was Kontroversen über die Zentralisierung von L2-Netzwerken auslöste.
  • Verschiedene DeFi-Protokolle wie Ethena und LIDO sowie Aave-Gründer Stani spendeten jeweils 5.000 ETH (etwa 15 Millionen Dollar) zur Deckung der Verluste, wobei noch immer eine Finanzierungslücke besteht.
  • Aave hatte rsETH erst im Januar 2024 als Collateral zugelassen, obwohl der Token hauptsächlich für Looping-Strategien ohne echten Nutzen verwendet wird.
  • Der Hack könnte langfristig zu höheren Risikoprämien in DeFi-Lending-Märkten führen, da Anleger eine Mindestverzinsung von etwa 8 Prozent verlangen könnten, was viele Looping-Strategien unrentabel machen würde.
  • Tokenisierte US-Treasuries wie STRY mit 11,5 Prozent Rendite werden durch Protokolle wie Saturn tokenisiert und könnten als Konkurrenzprodukt zu DeFi-Lending-Pools fungieren.
22:14

MegaETH Token-Launch und Hit One Casino-App Test

MegaETH, ein neues Layer-One-Blockchain-Projekt, plant seinen Token-Launch und hat eine Casino-App namens Hit One entwickelt, die Trading per Zufallsgenerator ermöglicht, wobei Nutzer mit einem Knopfdruck Krypto-Positionen mit extremem Leverage setzen können.

  • MegaETH ist eine neue Layer One Blockchain-Architektur, die darauf abzielt, deutlich höhere Geschwindigkeiten und Durchsatz zu erreichen.
  • MegaETH launcht nächste Woche ihren Token nach einem speziellen Mechanismus, bei dem der Token erst live geht, wenn bestimmte KPIs wie eine gewisse Anzahl an Apps aus dem MegaETH Mafia Umfeld erreicht wurden.
  • Der MegaETH Token tradet aktuell auf Hyperliquid Pre Markets bei 1,7 Dollar mit einer FDV von unter 2 Milliarden Dollar, nachdem er lange bei 1,3 Dollar stand.
  • Als eine der neuen Apps ist Hit One gelauncht mit dem Slogan 'One Hit can change your life', eine Casino-App auf MegaETH.
  • Hit One funktioniert wie ein einarmiger Bandit mit drei Feldern, bei dem ein Knopfdruck zufällig das Asset, die Richtung (long/short) und den Leverage bis zu 600-fach auswählt.
  • Bei einem Test wurde automatisch Solana Short mit 600-fachem Leverage ausgewählt, wobei die eingesetzten 6 Dollar nach 2 Minuten verloren waren.
  • Die App nutzt MUSD als nativen Token und bietet ein einfaches Onboarding über E-Mail-Adresse mit integrierter Bridge-Funktion.
  • Das Konzept zielt auf minimale Friktion ab, indem alle Entscheidungsparameter automatisch übernommen werden, ähnlich wie bei klassischen Spielautomaten.
46:26

Polymarket Wochenblatt: Föhn-Manipulation und Wettersensor-Hack

Polymarket, ein unregulierter Prediction Market, ermöglicht kreative Wetten wie Wettervorhersagen, wobei ein Akteur durch Manipulation eines Wettersensors am Pariser Flughafen mit einem Föhn 30.000 Dollar verdiente und damit die Anfälligkeit solcher Märkte für strategische Eingriffe demonstrierte.

  • Ein Trader manipulierte erfolgreich Polymarket-Wettermärkte, indem er mit einem Föhn einen Wettersensor am Pariser Flughafen Charles de Gaulle erhitzte und dadurch kurzfristig die aufgezeichnete Temperatur hochtrieb.
  • Der Manipulator hatte sich zuvor günstig YES-Shares für eine Temperatur von 22 Grad gekauft und konnte durch die künstliche Temperaturerhöhung 30.000 Dollar Gewinn erzielen.
  • Polymarket bietet relativ liquide Wettermärkte für tägliche Höchst- und Tiefsttemperaturen in verschiedenen Städten an, die auf Daten von Messstationen basieren.
  • Ein anderer Fall betraf einen US-Soldaten aus den Special Forces, der 400.000 Dollar mit einer Wette auf die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Maduro verdiente und nun von der US-Staatsanwaltschaft verfolgt wird.
  • Drei weitere US-Politiker wurden diese Woche wegen Insider Trading auf Polymarket angezeigt, was eine verstärkte Strafverfolgung bei Prediction Markets zeigt.
  • John Oliver behandelte Prediction Markets in einem 30-minütigen Segment seiner Show 'Last Week Tonight' und kam zu dem Fazit, dass es sich letztendlich nur um Gambling handelt.
  • Julius verlor während der Podcast-Aufnahme weitere 8 Dollar auf Hit One mit einem 530-fachen Leverage BTC Short, der nach zwei Minuten schiefging.
53:56

Leseempfehlung: Colossus Porträt über Hyperliquid-Gründer Jeffrey Yan

Das Kapitel empfiehlt einen Artikel über Jeffrey Yan, den Gründer von Hyperliquid, und hebt dessen faszinierende Entwicklung von Portemonnaieco zu einem erfolgreichen Trading-Projekt hervor, wobei der Fokus auf dem ungewöhnlichen Werdegang und der aktiven Rolle des Gründers liegt.

  • Colossus hat ein ausführliches Porträt über Hyperliquid-Gründer Jeffrey Yan veröffentlicht, das vor etwa 2 Wochen erschienen ist.
  • Der Artikel ist sehr lang und eignet sich als Wochenendlektüre, um Einblicke hinter die Kulissen von Hyperliquid zu bekommen.
  • Jeffrey Yan hatte vor Hyperliquid bereits bei Portemonnaieco einen Tradingshop aufgebaut und war dort durch Tradingalgorithmen schwer reich geworden.
  • Das Porträt zeigt, dass Yan Hyperliquid nicht als Quick-Money-Projekt aufgebaut hat, sondern das Unternehmen größtenteils selbst finanziert hat.
  • Yan sitzt weiterhin im Driver's Seat von Hyperliquid und behält die Kontrolle über das Unternehmen.
  • Der Artikel enthält keine direkten Trading-Insights oder Marktprognosen, verstärkt aber den Mythos um Hyperliquid.
1:04:40

Podcast-Abschluss: Wiki, Discord und Social Media Links

Der Podcast schließt mit Verweisen auf verschiedene Kommunikationskanäle wie Wiki, Discord und Social Media und ruft die Zuhörer zu Bewertungen und Feedback auf, während gleichzeitig Informationen zu vergangenen Episoden und zukünftigen Aktivitäten geteilt werden.

  • Das Podcast-Wiki ist unter der Adresse allescoin.xyz erreichbar und enthält detaillierte Zusammenfassungen aller vergangenen Folgen.
  • Im Wiki können vergangene Episoden durchsucht werden, einschließlich kuriosen Inhalten wie Berichten über Strohziegen in Schweden oder Dildo-Würfe auf NBA-Basketballfelder.
  • Die Suchfunktion des Wikis ermöglicht es, die Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe zu verfolgen.
  • Der Podcast ist auf YouTube aktiv und die Hosts bitten um positive Bewertungen auf Apple und Spotify.
  • Für Themenwünsche, Kritik und Feedback steht ein Discord-Server zur Verfügung, dessen Link in den Shownotes zu finden ist.
  • Der Social-Media-Handle des Podcasts lautet 'alles_coin_pod'.
  • Julius befindet sich bis Sonntag in München und hofft auf ein Treffen am Wochenende.
  • Der Podcast wird von Podcast bei OMR produziert.
1:06:46

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