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8 Kapitel

Risikohinweis für Podcast zu Kryptowährungen und Finanzinstrumenten

Der Podcast beginnt mit einem Risikohinweis, der die Zuhörer darauf aufmerksam macht, dass die Inhalte lediglich zur Information dienen und keine Anlageempfehlung darstellen, wobei mögliche eigene Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten offengelegt werden.

  • Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der darauf hinweist, dass alle Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen.
  • Es wird explizit darauf hingewiesen, dass die Podcast-Inhalte keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen darstellen.
  • Die Hosts und Gäste des Podcasts können Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen halten.
  • Es wird betont, dass es sich bei den Inhalten nicht um Anlageberatung handelt.
  • Die Entscheidungsverantwortung liegt vollständig bei den Zuhörern selbst.
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Wrapped Assets: Funktionsweise und Risiken von Token-Brücken zwischen Blockchains

Wrapped Assets sind Token-Brücken zwischen verschiedenen Blockchains, die es ermöglichen, Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether auf anderen Chains zu nutzen, wobei diese Methode trotz ihrer Vorteile erhebliche Sicherheitsrisiken birgt, insbesondere durch potenzielle Hacks und Manipulationen von Bridges.

  • Wrapped Assets ermöglichen die Nutzung von Kryptowährungen über verschiedene Blockchains hinweg, da diese nicht direkt miteinander kommunizieren können.
  • Der gängigste Mechanismus für Wrapped Assets ist der Burn-and-Mint-Mechanismus, bei dem Token auf der Ursprungskette eingefroren und auf der Zielkette neu erstellt werden.
  • Über 2 Prozent aller Bitcoins sind als wBTC auf der Ethereum Chain repräsentiert.
  • Bei zentralisierten Bridges verwaltet ein Finanzdienstleister die hinterlegten Assets, was ein Gegenparteirisiko darstellt.
  • Bei dezentralen Bridges kommunizieren Smart Contracts auf beiden Chains miteinander, um den Wrapped-Token-Prozess abzuwickeln.
  • Bridges waren in der Vergangenheit häufig Ziel von Hacks, was ein Risiko für alle auf der Zielchain hinterlegten Wrapped Assets darstellt.
  • Wenn eine Bridge gehackt wird und die Original-Assets entwendet werden, verlieren alle davon abgeleiteten Wrapped Assets und darauf basierende DeFi-Positionen ihren Wert.
2:32

Hardware Ledger: Sicherheit und Zugriff bei Firmenpleite

Hardware Wallets bieten maximale Sicherheit für Krypto-Assets durch offline Speicherung, wobei der Zugriff auch bei Verlust des Geräts oder Firmenpleite durch die Seed Phrase gewährleistet bleibt.

  • Hardware Wallets sind sicherer als Browser-Wallets wie MetaMask, da sie nur bei aktiver Verbindung mit dem Computer und PIN-Eingabe mit der Blockchain verbunden sind.
  • Bei einem Hardware Ledger erhält man eine Seed Phrase mit 12 oder 24 Wörtern, mit der die Wallet jederzeit wiederhergestellt werden kann.
  • Der Verlust des physischen Hardware Ledgers oder eine Pleite des Unternehmens haben keine Auswirkungen auf den Zugriff auf die Coins, solange die Seed Phrase sicher verwahrt wird.
  • Die Seed Phrase sollte in mehrere Teile aufgeteilt und an verschiedenen Orten oder bei verschiedenen Personen aufbewahrt werden.
  • Die Seed Phrase ermöglicht einen ortsunabhängigen Zugriff auf die Vermögenswerte und kann sogar auswendig gelernt werden, birgt aber auch das Risiko, dass Angreifer bei Kenntnis der Wörter die Wallet kompromittieren können.
10:48

Axie Infinity Hack: Nordkoreanische Hacker nutzen LinkedIn für 625 Mio. Dollar Diebstahl

Nordkoreanische Hacker nutzten gefälschte LinkedIn-Profile und präparierte PDFs, um Mitarbeiter von Sky Mavis zu täuschen und letztendlich 625 Millionen Dollar aus dem Blockchain-Spiel Axie Infinity zu stehlen.

  • Die Ronin Chain, auf der Axie Infinity läuft, wurde durch einen Hack von 625 Millionen US-Dollar beraubt.
  • Nordkoreanische Hacker wurden als Täter des Axie Infinity Hacks identifiziert.
  • Die Hacker kontaktierten Programmierer von Sky Mavis (Betreiber von Axie Infinity) über LinkedIn mit gefälschten Jobangeboten.
  • Ein Sky Mavis-Mitarbeiter führte Vorstellungsgespräche mit den vermeintlichen Recruitern und lud im Prozess ein manipuliertes Dokument herunter.
  • Das heruntergeladene Dokument enthielt ein verstecktes Skript, das den Hackern ersten Zugriff auf die Organisation ermöglichte.
  • Über diesen initialen Zugriff konnten die Hacker später die Bridge der Ronin Chain kompromittieren und die Ether-Bestände entwenden.
14:20

Solana, HTC und Polygon planen eigene Krypto-Smartphones

Solana, HTC und Polygon planen die Entwicklung von Krypto-Smartphones, um Web3-Technologien über mobile Geräte massentauglich zu machen und Blockchain-Anwendungen näher an Endnutzer zu bringen.

  • Solana plant die Entwicklung eines eigenen Krypto-Smartphones.
  • HTC und Polygon haben ebenfalls Pläne für eigene Krypto-Smartphones angekündigt.
  • Das Solana-SDK soll auch auf anderen Android-Geräten funktionieren, nicht nur auf dem Solana-Smartphone.
  • Der Solana-Gründer argumentiert, dass Smartphones als täglich genutzte Geräte der Schlüssel zur Massenadoption von Web3 sind.
  • Die aktuelle Web3-Nutzererfahrung auf Smartphones wird als sehr mangelhaft beschrieben.
  • Google und Apple könnten sich gegen native Blockchain-Applikationen positionieren, da diese ihr App-Store-Geschäftsmodell gefährden.
  • Die Solana-Community reagierte skeptisch auf die Smartphone-Ankündigung, mit Verweis auf bestehende Netzwerk-Ausfälle von Solana.
17:20

Bitcoin Spot-ETN: Physisch besicherte Krypto-Produkte in Europa

In Europa existieren physisch besicherte Bitcoin-ETNs wie BTC ETC, CoinShares Physical Bitcoin und 21Shares Bitcoin ETP, die Anlegern einen indirekten Zugang zu Bitcoin ermöglichen und sich von traditionellen ETFs durch ihre Struktur und Risikoprofile unterscheiden.

  • In Europa gibt es aufgrund der UCITS-Richtlinie keine physisch besicherten Bitcoin-ETFs, da ETFs nicht mehr als 20 Prozent durch eine Position abbilden dürfen.
  • Als Alternative zu ETFs existieren in Europa ETNs (Exchange Traded Notes), die als Schuldverschreibungen Bitcoin physisch besichern können.
  • ETNs bergen im Gegensatz zu ETFs ein Emittentenrisiko, da sie nicht im Sondervermögen des Emittenten liegen.
  • Drei Beispiele für physisch besicherte Bitcoin-ETNs in Europa sind der BTC ETC, der CoinShares Physical Bitcoin und der 21Shares Bitcoin ETP.
  • ETNs, ETCs und ETFs gehören zur übergeordneten Kategorie der ETPs (Exchange Traded Products).
25:51

Avalanche Deep Dive: Technologie, Tokenomics und Marktposition

Avalanche ist eine alternative Layer-One-Blockchain mit hoher Skalierbarkeit, die aktuell 4.500 Transaktionen pro Sekunde abwickeln kann und sich durch eine einzigartige Architektur mit drei verschiedenen Blockchains und Subnets von Ethereum unterscheidet, wobei das Projekt trotz vielversprechender Technologie noch Herausforderungen in Bezug auf Dezentralität, Tokenomics und langfristige Nachhaltigkeit bewältigen muss.

  • Avalanche wurde 2019 gegründet und hat in Finanzierungsrunden insgesamt 290 Millionen US-Dollar eingesammelt, davon 230 Millionen im Juni 2021.
  • Das maximale Supply von Avalanche beträgt 720 Millionen AVAX-Token, wovon 50% für Staking Rewards, 20% für Investoren und 30% für Team, Foundation und Advisor reserviert sind.
  • Avalanche verzeichnet aktuell etwa 100.000 aktive Nutzer pro Monat und 200.000 Transaktionen pro Tag, mit einem Total Value Locked (TVL) von 2,8 Milliarden US-Dollar.
  • Die Blockchain besteht aus drei Chains, wobei die C-Chain EVM-kompatibel ist und etwa 4.500 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann.
  • Avalanche hatte 2021 eine Inflationsrate von etwa 20% und verbrennt täglich etwa 5.000 AVAX durch Transaktionsgebühren.
  • Die Marktkapitalisierung von Avalanche liegt bei 4,5 Milliarden US-Dollar bei einem Preis von 19-20 Dollar pro Token.
  • Avalanche nutzt ein Subnetz-System zur Skalierung, wobei bisher erst wenige Subnets wie DeFi Kingdoms live sind.
  • Die Avalanche Foundation besitzt etwa 10% der Tokens, wobei die genaue Verteilung und Kontrolle dieser Tokens als intransparent gilt.
30:31

Interview mit Peter Großkopf: Ultimate by Unstoppable als DeFi Co-Pilot

Ultimate Money entwickelt eine Wallet-App als Co-Pilot für DeFi, um dezentrale Finanzprodukte für Endnutzer zugänglicher und benutzerfreundlicher zu gestalten, wobei der Fokus auf einer intuitiven Nutzererfahrung, Sicherheit und Aufklärung liegt.

  • Peter Großkopf ist Co-Founder und CTO von Unstoppable Finance, die das Produkt Ultimate Wallet entwickeln.
  • Ultimate by Unstoppable will DeFi durch einen kuratierten Zugang und verbesserte Nutzerfreundlichkeit der breiten Masse zugänglich machen.
  • Ultimate setzt für den Start auf iCloud Recovery für Seed Phrases und plant zukünftig Social Recovery Funktionen zu implementieren.
  • Das Protokoll Friction Finance, das in Ultimate integriert ist, verspricht derzeit Renditen zwischen 14% und 29% APY auf Solana-basierte Token.
  • Ultimate kuratiert DeFi-Protokolle nach strengen Kriterien wie regelmäßigen Security Audits, Marktpräsenz und hoher TVL (Total Value Locked).
  • Ultimate startet zunächst auf iPhone und plant später eine Android-Version im Laufe des Jahres.
  • Ultimate Money hat aktuell eine Warteliste für die private Beta-Phase und wird sukzessive Nutzer einladen.
  • Das Unternehmen Unstoppable Finance beschäftigt aktuell knapp 30 Mitarbeiter.
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