ACNM

14 Kapitel

Risikohinweis für Finanzinstrumente und Kryptowährungen

Der Podcast stellt klar, dass die Inhalte ausschließlich informativen Charakter haben und keine Anlageempfehlung oder Garantie darstellen, wobei die Teilnehmer ihre möglichen eigenen Positionen offenlegen und die Eigenverantwortung der Zuhörer für Finanzentscheidungen betonen.

  • Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der darauf aufmerksam macht, dass alle Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen.
  • Die präsentierten Informationen werden ohne Gewähr bereitgestellt.
  • Es wird explizit darauf hingewiesen, dass keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen für Finanzinstrumente oder Kryptowährungen gegeben werden.
  • Die Podcast-Beteiligten können selbst Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen halten.
  • Es wird betont, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und alle Investitionsentscheidungen in der Eigenverantwortung der Hörer liegen.
0:00

Feedback zur Verwendung von Anglizismen im Podcast

Der Podcast reflektiert über die Verwendung von Anglizismen in der Kryptowelt und diskutiert kritisch die Herausforderung, Fachbegriffe sinnvoll zu übersetzen, wobei sie als Konsequenz eine Strafe für jeden Anglizismus in die Kaffeekasse einführen wollen.

  • Eine Apple Podcast Rezension kritisierte die häufige Verwendung von Anglizismen im Podcast.
  • Die Verwendung englischer Begriffe wird durch den überwiegend englischsprachigen Konsum von Krypto-Content begünstigt.
  • Bestimmte Fachbegriffe wie 'Proof of Stake' sollen nicht übersetzt werden, da dies keinen Sinn ergäbe.
  • Die Podcast-Hosts nehmen das Feedback an und wollen künftig bewusster auf die Verwendung von Anglizismen achten.
  • Die Ironie der Situation zeigt sich darin, dass der Feedback-Punkt selbst mit dem englischen Begriff 'Review' im Google Doc notiert wurde.
1:23

Terra/LUNA: Wie eine Blockchain angehalten werden kann

Der Terra/LUNA-Crash offenbarte die Fragilität einer vermeintlich dezentralen Blockchain, indem eine begrenzte Anzahl von Validatoren (ca. 100) die Blockchain durch Absprache und Blockproduktionsstopp vorübergehend lahmlegen konnte.

  • Die Terra/LUNA Blockchain wurde während des Crashs zeitweise angehalten.
  • Die Blockchain wurde von Validatoren statt Minern betrieben.
  • Die Validatoren stimmten gemeinsam ab, keine neuen Blöcke zu produzieren.
  • Es gab etwa 100 Validatoren im LUNA Ökosystem.
  • Die Blockchain wurde zwei- bis dreimal kurzzeitig angehalten.
  • Der Grund für das Anhalten war der Schutz vor möglichen Attacken, da durch den Preisverfall von LUNA und UST ein Angriff einfacher geworden wäre.
  • Die Abstimmung zur Blockierung erfolgte über das Forum der Validatoren.
3:06

Layer 2 Rollups: Arbitrum, Optimism und ZK-Rollups erklärt

Layer 2 Rollups sind Skalierungstechnologien auf der Ethereum Blockchain, die Transaktionen außerhalb der Hauptchain abwickeln und durch Optimistic und Zero-Knowledge Rollups zwei unterschiedliche Ansätze zur effizienten und kostengünstigen Transaktionsabwicklung verfolgen.

  • Layer 2 Lösungen sind Skalierungslösungen, die auf der Ethereum Blockchain aufbauen und Transaktionen gebündelt und komprimiert auf der Mainchain speichern.
  • Es gibt zwei grundlegende Arten von Rollups: Optimistic Rollups (wie Arbitrum und Optimism) und ZK Rollups (wie zkSync und StarkNet).
  • Bei Optimistic Rollups werden Transaktionen zunächst als korrekt angenommen und können innerhalb einer 7-Tages-Frist durch einen Dispute-Mechanismus angefochten werden.
  • ZK (Zero Knowledge) Rollups berechnen einen Validity Proof für Transaktionen, was rechenintensiver ist, aber sofortige Finalität bietet.
  • Arbitrum ist aktuell die Layer 2 Lösung mit dem höchsten Total Value Locked (TVL) im Ökosystem.
  • Optimistic Rollups speichern im Vergleich zu ZK Rollups mehr Daten auf der Ethereum Chain, was zu höheren Gaskosten führt.
  • Die vier dominierenden Layer 2 Lösungen (Big Four) sind Arbitrum, Optimism, zkSync und StarkNet.
5:21

Lens Protocol: Dezentrales Social Media im Web3

Das Lens Protocol ist ein dezentrales Social-Media-Protokoll im Web3-Kontext, das darauf abzielt, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und Interaktionen zu geben, indem Nutzerprofile und Netzwerkverbindungen als NFTs auf der Blockchain abgebildet werden und Entwicklern flexible Infrastruktur für innovative soziale Anwendungen bietet.

  • Das Lens Protocol wurde auf der Permissionless Konferenz in den USA vorgestellt als dezentrales Social Media Protokoll.
  • Das Lens Protocol funktioniert durch NFT-basierte Profile, wobei Interaktionen und Verbindungen als weitere NFTs auf der Blockchain gespeichert werden.
  • Im Gegensatz zu zentralisierten Plattformen wie Facebook ist der Social Graph bei Lens Protocol open source und öffentlich zugänglich.
  • Entwickler können auf Basis der Lens Protocol Daten verschiedene Applikationen und News Feeds mit unterschiedlichen Algorithmen erstellen.
  • Nutzer können bei Lens Protocol selbst wählen, welchen Algorithmus und News Feed sie verwenden möchten.
  • Das Lens Protocol enthält ein 'Mirror'-Modul, das das Teilen von Content ermöglicht.
  • Posts können als NFTs gemintet werden, wobei der ursprüngliche Creator automatisch am Umsatz beteiligt wird.
  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme war Lens Protocol nur für eine begrenzte Anzahl früher Nutzer verfügbar.
18:06

Vitalik Buterin's DeSoc Paper: Soulbound Tokens für Web3 Identität

Vitalik Buterins wissenschaftliches Paper zu Decentralized Societies (DeSoc) führt das Konzept der Soulbound Tokens ein, nicht übertragbare NFTs, die als digitale Identitätsrepräsentation dienen und verschiedene persönliche Aspekte wie Bildung, Kredite oder soziale Zugehörigkeiten abbilden können, um Vertrauen und Authentizität in der Web3-Welt zu stärken.

  • Vitalik Buterin hat vor etwa zwei Wochen zusammen mit einem Co-Autor ein wissenschaftliches Paper zum Thema Decentralized Societies (DeSoc) veröffentlicht.
  • Das Paper führt das Konzept der Soulbound Tokens ein, die eine nicht-transferierbare Form von NFTs darstellen.
  • Soulbound Tokens sollen die Online-Identität einer Person auf der Blockchain repräsentieren, indem sie unveränderlich mit einer spezifischen Wallet-Adresse verbunden sind.
  • Die Tokens können verschiedene Aspekte der Identität abbilden, wie Universitätsabschlüsse, Kredithistorie, Vereinsmitgliedschaften oder Parteizugehörigkeiten.
  • Die Summe aller Soulbound Tokens einer Person definiert ihre On-Chain-Identität.
  • Soulbound Tokens können für Kreditratings in der Web3-Welt genutzt werden, da sie verifizierbare, nicht-transferierbare Credentials darstellen.
29:49

OpenSea's Seaport: Open Source Protokoll für NFT-Marktplätze

OpenSea hat mit Seaport ein Open-Source-Protokoll für NFT-Marktplätze entwickelt, das Nutzern und Entwicklern ermöglicht, flexibel und kostengünstig NFTs zu handeln, zu tauschen und eigene Marktplätze zu kreieren.

  • OpenSea hat ein neues Protokoll namens Seaport veröffentlicht, das als Open Source zur Verfügung gestellt wird.
  • Das Seaport-Protokoll ermöglicht es Entwicklern, eigene NFT-Marktplätze zu bauen oder neue Funktionen auf Basis von OpenSea zu entwickeln.
  • OpenSea's Smart Contracts verbrauchen aktuell die meisten Gas-Gebühren im Ethereum-Netzwerk.
  • Das neue Seaport-Protokoll enthält gas-optimierte Smart Contracts, die die Transaktionskosten reduzieren sollen.
  • Mit Seaport wird es möglich, NFTs nicht nur gegen Ether, sondern auch gegen andere NFTs oder NFT-Bundles zu handeln.
  • Das Protokoll führt neue Funktionen ein, wie zum Beispiel Dutch Auctions mit fallendem Preis.
  • Durch die Open-Source-Strategie entwickelt sich OpenSea von einer Web2-Firma in Richtung einer Web2.5-Company.
33:11

Coinbase: Neuer Web3-Browser und MPC-Wallet-Technologie

Coinbase entwickelt einen Web3-Browser und eine innovative MPC-Wallet-Technologie, die Nutzern einen sicheren und vereinfachten Zugang zum dezentralen Blockchain-Ökosystem ermöglicht, indem Sicherheitsrisiken reduziert und Interoperabilität zwischen verschiedenen Anwendungen geschaffen wird.

  • Coinbase hat einen Web3-Browser in ihrer App eingeführt, der Nutzern den Zugang zu DApps ermöglicht.
  • Coinbase implementiert eine neue MPC (Multiparty Compute) Wallet-Technologie, die den Seed Phrase in zwei Teile aufteilt.
  • Bei der MPC-Wallet behält Coinbase einen Teil des Seed Phrase sicher verwahrt, während der Nutzer den anderen Teil erhält.
  • Die neue Wallet-Technologie ermöglicht Nutzern den Zugang zu DApps und Airdrops, während sie zusätzliche Sicherheit gegen Hacking bietet.
  • Die MPC-Wallet stellt einen Mittelweg zwischen selbst-verwahrten Wallets und Exchange-Wallets dar.
  • Selbst wenn ein Hacker Zugriff auf den Nutzer-Teil des Seed Phrase erhält, kann er ohne den bei Coinbase verwahrten Teil nicht auf die Wallet zugreifen.
38:17

FTX: Wie der Aktienhandel über tokenisierte Assets funktioniert

Der Abschnitt erklärt den Handel mit tokenisierten Assets über Kryptobörsen, bei dem Drittanbieter tatsächliche Aktien kaufen und verwahren, während Anleger mit digitalen Tokens handeln, ähnlich wie bei einem American Depository Receipt.

  • FTX und andere Kryptobörsen ermöglichen den Handel mit tokenisierten Assets anstelle von direkten Aktien.
  • Die tokenisierten Assets werden durch tatsächliche Aktien gedeckt, die von den Börsen selbst oder durch eine dritte Partei verwahrt werden.
  • Das System ähnelt einem American Depository Receipt (ADR), bei dem eine Bank die eigentliche Aktie hält und dem Kunden eine Verbriefung ausstellt.
  • Die Integration zwischen Kryptobörsen und traditionellen Börseninfrastrukturen ist nicht direkt, weshalb der Handel über tokenisierte Assets abgewickelt wird.
42:56

SpookySwap: Erfahrungen mit Liquidity Providing

SpookySwap wurde als Ziel für Liquidity Providing ausgewählt, wobei nach anfänglichen technischen Herausforderungen ein 50:50 Liquidity Pool erfolgreich besetzt wurde und Interesse an den zukünftigen Entwicklungen besteht.

  • Ein früherer Versuch, auf SpookySwap Liquidität bereitzustellen, war zweimal gescheitert.
  • Der neue Versuch erforderte das Einzahlen von FTM Tokens und BOO Coin im Verhältnis 50:50 in den Liquidity Pool.
  • Der dritte Versuch, Liquidität auf SpookySwap bereitzustellen, war erfolgreich.
  • Es wurde vorhergesagt, dass sich das 50:50 Verhältnis der eingezahlten Token beim Abheben aus dem Liquidity Pool verändern wird.
45:02

Stablecoin-Rendite: Yield Farming und Lending Plattformen

Yield Farming und Lending-Plattformen bieten Anlegern in der Krypto-Welt Möglichkeiten, mit Stablecoins Renditen zwischen 4-12% zu generieren, wobei die Recherche und Auswahl geeigneter Plattformen aufgrund der Komplexität und Risiken eine Herausforderung darstellt.

  • Bei der Suche nach Stablecoin-Rendite stieß der Recherchierende auf den Begriff 'Yield Farming' und Plattformen wie Yearn Finance.
  • Die Plattform Aave, ein Lending-Protokoll, ermöglicht das Hinterlegen von Coins in einem Pool, aus dem Darlehen vergeben werden und Zinserträge generiert werden.
  • Traditionellere Plattformen wie Nexo, CoinLoan und Gemini bieten Stablecoin-Verzinsung von 4-8% pro Jahr an.
  • Bei Uniswap und Curve können Nutzer ihre Assets in Liquiditypools einzahlen, wobei sich das Verhältnis der eingezahlten Assets mit der Zeit verschieben kann.
  • Die Gas-Gebühren für Yield Farming-Transaktionen können bis zu 200 Euro betragen.
  • Aave bietet aktuell 12% Jahresrendite für hinterlegte FTM-Token.
  • Die Stablecoin-Verzinsung auf klassischen Plattformen wie Nexo wird als nachhaltiger eingeschätzt als die 20% APY, die Anchor Protocol bot.
46:06

Ethereum Staking mit Lido: Funktionsweise und Renditeerwartungen

Lido ermöglicht das Staking von Ethereum in einer Übergangsphase vom Proof of Work zum Proof of Stake, wobei die erwarteten Renditen zwischen 4-8 Prozent liegen und sich mit zunehmender Beteiligung voraussichtlich reduzieren werden.

  • Lido ermöglicht das Staking von Ethereum über eine einfache MetaMask-Verbindung, wobei gestakte ETH als stETH (Staked Ether) Token repräsentiert werden.
  • Ethereum nutzt aktuell parallel zwei Chains: die Proof-of-Work Mainchain für Transaktionen und die seit Dezember 2020 gestartete Beacon Chain für Staking.
  • Die aktuellen Staking-Renditen bei Lido sind niedriger als die erwarteten zukünftigen Renditen, da momentan noch Miner incentiviert werden müssen.
  • Nach dem Merge werden die Staking-Renditen voraussichtlich zwischen 6-8% liegen.
  • Bei sehr hoher Staking-Beteiligung könnten die Renditen auf 4-6% sinken, da mehr Coins im Staking-Pool liegen würden.
54:27

POAPs: Integration in MetaMask und OpenSea

POAPs werden auf der Gnosis Chain gemintet, was ihre Sichtbarkeit in MetaMask und OpenSea erschwert, und können kostenlos über QR-Code oder Link erstellt werden, wobei eine spezielle POAP-App zur Sammelverwaltung existiert.

  • Die OMR-Teilnehmer erhielten ein spezielles POAP (Proof of Attendance Protocol) Badge, das sie minten konnten.
  • POAPs werden nicht auf der Ethereum Mainchain, sondern auf der Gnosis Chain gemintet.
  • Das Minten von POAPs ist kostenlos, da es auf der Sidechain stattfindet.
  • Um POAPs bei OpenSea anzuzeigen oder zu listen, müssen sie zur Ethereum Mainchain gebridged werden.
  • Das Bridging zur Mainchain verursacht Transaktionsgebühren.
  • POAPs können in der offiziellen POAP App für iOS und Google Play Store angezeigt werden.
57:25

Podcast-Abschluss: Bewertungsaufruf und Community-Wachstum

Der Podcast-Abschluss konzentriert sich auf einen Aufruf zur Bewertung und Weiterempfehlung, um das Wachstum der Community zu fördern und mehr Hörer zu gewinnen.

  • Die Podcast-Hosts bitten die Hörer um Bewertungen auf Spotify und Apple Podcast.
  • Das Feedback der Community zur Reduzierung von Anglizismen wurde aufgenommen, wobei die Umsetzung nur in den ersten 15 Minuten gelang.
  • Die zuvor gestellte Hausaufgabe an die Hörer, den Podcast jeweils einer weiteren Person zu empfehlen, wurde bisher nicht vollständig erfüllt.
  • Die Community wächst zwar stetig, aber eine Verdoppelung der Hörerzahlen wurde noch nicht erreicht.
  • Der Podcast wird von Podstars bei OMR produziert.
59:12

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