ACNM

10 Kapitel

Risikohinweis für Podcast zu Krypto und Finanzinstrumenten

Der Podcast beginnt mit einem umfassenden Risikohinweis, der die Zuhörer darauf aufmerksam macht, dass die Inhalte lediglich zur Information dienen und keine Anlageempfehlung oder Garantie darstellen, sowie die alleinige Verantwortung für Investitionsentscheidungen bei den Zuhörern liegt.

  • Der Podcast enthält einen Risikohinweis, der darauf hinweist, dass alle Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen.
  • Die präsentierten Informationen werden ohne Gewähr bereitgestellt.
  • Es wird explizit darauf hingewiesen, dass keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen für Finanzinstrumente oder Kryptowährungen gegeben werden.
  • Die Podcast-Hosts und Gäste können Positionen in den besprochenen Finanzinstrumenten oder Kryptowährungen halten.
  • Es wird betont, dass es sich nicht um Anlageberatung handelt und Hörer ihre eigenen Investitionsentscheidungen treffen müssen.
0:00

Vorstellung Julius Nagel: Seit 2012 in der Kryptowelt aktiv

Julius Nagel beschreibt seinen Einstieg in die Kryptowelt über Bitcoin und Ethereum, wobei er seit 2012 aktiv ist und die Entwicklung der Blockchain-Technologie von Beginn an als faszinierend und revolutionär für alternative Währungs- und Wertaufbewahrungssysteme erlebte.

  • Julius Nagel kam vor etwa 10 Jahren durch eine Hausarbeit über Bitcoin an der Universität in den Krypto-Space.
  • Nach der Beschäftigung mit Bitcoin stieß Nagel auf das Ethereum Whitepaper und einen Vortrag von Vitalik Buterin.
  • Nagel organisierte Ethereum Meetups in Europa und übersetzte Dokumente für den Ethereum Token-Sale in der Schweiz.
  • Der Ethereum Token-Sale fand in Zug (Schweiz) statt, da es dort bereits eine Regulierung für Token-Verkäufe gab.
  • Die ersten Ethereum-Token wurden für Cent-Beträge in Bitcoin verkauft.
  • Nagel erhielt unerwartet eine Entlohnung in Ethereum-Token von der damaligen CEO der Ethereum Foundation für seine Übersetzungsarbeit.
  • Zum Zeitpunkt der Podcast-Aufnahme stand der Ethereum-Kurs bei etwa 3000 Euro.
0:50

STEPN: Move-to-earn App mit NFT-Laufschuhen und Krypto-Belohnungen

Move-to-earn ist ein innovatives Konzept, bei dem Nutzer durch physische Bewegung wie Laufen Kryptowährungen verdienen können, indem sie NFT-Laufschuhe in einer App wie STEPN nutzen und dabei Tokens generieren, wobei die Herausforderung darin besteht, ein nachhaltiges Ökosystem zu schaffen, das über ein reines Schneeballsystem hinausgeht.

  • Die App STEPN ermöglicht es Nutzern, durch reales Laufen Kryptowährungen zu verdienen, indem sie NFT-Laufschuhe in der App kaufen und verwenden.
  • Ein NFT-Laufschuh bei STEPN kostet aktuell etwa 10 Solana (ca. 1200 Dollar) und ermöglicht einen Verdienst von etwa 30 Dollar bei 10 Kilometern Laufen.
  • STEPN verwendet ein Zwei-Token-System mit einer inflationären In-Game-Währung namens GST, die aktuell bei etwa 4,50 Dollar pro Token liegt.
  • Die NFT-Laufschuhe in STEPN haben verschiedene Eigenschaften für unterschiedliche Läufertypen (Runner, Jogger, Walker) und müssen nach Nutzung repariert werden.
  • STEPN begrenzt die tägliche Verdienstmöglichkeit pro Schuh und verwendet GPS-Tracking, um Betrug zu verhindern.
  • Die App STEPN befindet sich noch in der geschlossenen Beta-Phase und ist nur mit einem Aktivierungscode nutzbar.
  • Die verdienten Tokens können für Reparaturen und Upgrades der NFT-Schuhe verwendet werden.
6:52

Axie Infinity: 625 Millionen Dollar Hack der Ronin-Chain

Der Hack der Ronin-Blockchain von Axie Infinity führte zum Diebstahl von 625 Millionen Dollar, nachdem Hacker durch die Kompromittierung von 5 von 9 Validatoren-Accounts Zugriff auf die Multisig-Wallet erlangten und Transaktionen durchführen konnten.

  • Die Ronin-Chain, auf der Axie Infinity läuft, wurde gehackt, wobei Kriminelle 625 Millionen Dollar an Ethereum erbeuten konnten.
  • Die Ronin-Chain nutzt einen Proof-of-Stake Konsensmechanismus mit nur 9 Validatoren.
  • Die Hacker erlangten Zugriff auf die privaten Schlüssel von 5 der 9 Validatoren, die auf einem Webserver gespeichert waren.
  • Durch die Kontrolle über die Mehrheit der Validatoren (5 von 9) konnten die Hacker unrechtmäßige Transaktionen aus der Multi-Signature-Wallet autorisieren.
  • Der Hack demonstrierte die Sicherheitsrisiken einer zu geringen Anzahl von Validatoren im Vergleich zu anderen Blockchains wie Ethereum, die mehrere tausend Validatoren nutzen.
15:36

MetaMask integriert Apple Pay für Krypto-Käufe bis 500$

MetaMask integriert Apple Pay für Krypto-Käufe bis zu 500 Dollar pro Tag, um den Einstieg in Kryptowährungen für Mainstream-Nutzer zu vereinfachen und die Zugänglichkeit im Web3-Ökosystem zu erhöhen.

  • MetaMask ist ein führender Wallet-Anbieter für Ethereum, der als Browser-Extension und mobile App verfügbar ist.
  • MetaMask hat eine Apple Pay Integration eingeführt, die Krypto-Käufe bis zu 400-500 Dollar pro Tag ermöglicht.
  • Im Gegensatz zu zentralen Börsen wie Binance oder Coinbase haben Nutzer bei MetaMask die volle Kontrolle über ihre Kryptowährungen.
  • MetaMask ermöglicht als Browser-Wallet die direkte Interaktion mit dezentralen Applikationen (DApps).
  • Die neue Apple Pay Integration in MetaMask vereinfacht den Einstieg in Krypto, da Nutzer direkt in der App Kryptowährungen kaufen können, ohne den Umweg über Kryptobörsen.
  • Bei selbstverwalteten Wallets wie MetaMask trägt der Nutzer das volle Sicherheitsrisiko, da es keinen Einlagenschutz wie bei regulierten Börsen gibt.
22:55

MetaMask: Von ConsenSys-Wallet zur dezentralen DAO mit Token

MetaMask, ursprünglich ein Produkt von ConsenSys, entwickelt sich von einer Krypto-Wallet zu einer dezentralen DAO, in der Nutzer über Governance-Tokens Mitbestimmungsrechte erhalten und an der Weiterentwicklung des Projekts teilhaben können.

  • MetaMask wurde von der Blockchain-Firma ConsenSys initiiert und ist aktuell ein zentralisiertes Unternehmensprodukt.
  • MetaMask befindet sich im Prozess, sich in eine DAO (Decentralized Autonomous Organisation) umzuwandeln.
  • Für die Umwandlung in eine DAO plant MetaMask die Ausgabe von Governance Tokens, die Stimmrechte für Nutzer ermöglichen.
  • MetaMask verdient Geld durch Transaktionsgebühren ihrer integrierten Swap-Funktion, die den Tausch von Tokens ermöglicht.
  • Es wird spekuliert, dass MetaMask einen Token-Airdrop für bisherige Nutzer durchführen wird, um eine faire Dezentralisierung zu erreichen.
  • Für einen möglichen MetaMask-Airdrop ist es wichtig, dass Nutzer ihre Coins in einer eigenen Wallet und nicht auf zentralisierten Börsen wie Binance halten.
  • MetaMask kann durch die Transparenz der Blockchain nachvollziehen, welche Wallet-Adressen ihr Produkt in der Vergangenheit genutzt haben.
31:37

VaynerSports NFT-Drop führt zu 26 Millionen Dollar Gas-Fees

Der NFT-Drop von VaynerSports führte zu einer enormen Nachfrage, bei der Transaktionsgebühren (Gas Fees) von 26 Millionen Dollar anfielen, was die Kosten für die eigentlichen NFTs deutlich überstieg.

  • VaynerSports kündigte über den V-Friends Discord-Server kurzfristig einen neuen NFT-Drop an.
  • Der Drop umfasste 10.000 NFTs zum Preis von 0,1-0,15 ETH pro Stück.
  • Bei dem Drop handelte es sich um einen Collector's Pass bzw. Zugangspass ohne aufwendiges Artwork.
  • Aufgrund des hohen Andrangs entstand ein 'Gas War', bei dem Nutzer höhere Gas Fees boten, um ihre Transaktion priorisieren zu lassen.
  • Die Gesamtsumme der gezahlten Gas Fees belief sich auf 26 Millionen US-Dollar, was deutlich mehr war als der eigentliche Wert der NFT-Kollektion.
  • Der Drop wurde im Nachhinein kritisiert, da alternative Drop-Mechanismen existieren, die solche Gas Wars hätten verhindern können.
39:06

Alchemix: Selbstzahlende DeFi-Kredite durch Staking-Erträge

Alchemix ist ein innovatives DeFi-Protokoll, das selbstzahlende Kredite ermöglicht, bei denen Nutzer Stablecoins oder Ethereum hinterlegen und bis zu 50 Prozent des Betrags als Darlehen entnehmen können, wobei die Rückzahlung automatisch durch Staking-Erträge erfolgt.

  • Alchemix ermöglicht es Nutzern, ihre Kryptowährungen (hauptsächlich Stablecoins und Ethereum) als Sicherheit zu hinterlegen und Kredite aufzunehmen.
  • Bei Stablecoins können bis zu 50% des hinterlegten Wertes als Kredit aufgenommen werden.
  • Die hinterlegten Assets erwirtschaften durch DeFi-Staking Renditen von 20-30% pro Jahr.
  • Diese Staking-Erträge werden automatisch zur Rückzahlung des Kredits verwendet, sodass der Nutzer den Kredit nicht selbst zurückzahlen muss.
  • Das Protokoll arbeitet mit Over-Collateralized Loans, bei denen mehr Sicherheiten hinterlegt sind als Kredite ausgegeben werden.
  • Alchemix verfügt über einen eigenen Governance Token und verdient nicht an Kreditzinsen.
  • Das Protokoll verwaltet über eine Milliarde Dollar an hinterlegten Assets.
45:00

DeFi Protokolle: Wie 20-30% Rendite durch Staking entstehen

DeFi-Protokolle bieten durch innovative Mechanismen wie Staking, Yield Farming und Liquiditätsbereitstellung ungewöhnlich hohe Renditen von 20-30 Prozent, die deutlich über traditionellen Bankzinsen liegen und verschiedene Vergütungsmodelle in dezentralen Finanzsystemen nutzen.

  • Die hohen Renditen von 20-30% im Kryptospace entstehen primär durch Staking-Rewards und Yield Farming.
  • Das Anchor Protokoll bietet bis zu 20% Rendite auf Stablecoins.
  • Beim Staking erhalten Nutzer zwischen 4-10% Rendite für das Bereitstellen ihrer Coins zur Netzwerksicherung im Proof-of-Stake-System.
  • Bei dezentralen Börsen (DEX) fallen Tradinggebühren an, die teilweise als Rewards an Liquiditätsgeber ausgeschüttet werden.
  • Bei Alchemix sind die Renditen besonders hoch, weil die erwirtschafteten Erträge auf eine relativ geringe Menge ausgegebener Token verteilt werden.
52:14

Anchor Protokoll senkt Zinsen von 20% auf 15%

Das Anchor Protokoll im Terra-Ökosystem senkt seine Zinsen von 20% auf 15%, um die Stabilität der Plattform zu gewährleisten und die Nachhaltigkeit der Renditen zu verbessern.

  • Das Anchor Protokoll im Terra-Ökosystem bietet Zinsen auf USD-Stablecoin-Einlagen.
  • Anchor warb ursprünglich mit knapp 20% Zinsen auf USD-Einlagen.
  • Das Protokoll kann real nur etwa 8-10% Zinsen durch Staking Rewards erwirtschaften.
  • Die hohen Zinsen über 10% dienten als Wachstums-Incentivierung, ähnlich wie PayPals frühere Neukundenprämien.
  • Aufgrund schmelzender Reserven wurde ein Proposal verabschiedet, die Zinsen dynamisch anzupassen.
  • Die Zinsen sollen über mehrere Monate sukzessive auf etwa 14-15% gesenkt werden.
55:33

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